Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0811/63822.html    Veröffentlicht: 27.11.2008 16:28    Kurz-URL: https://glm.io/63822

Guenstiger.de kennt nun auch lokale Händler

Offline- und Onlineangebote leichter vergleichen

Bei Guenstiger.de können nun auch im lokalen Handel Preise verglichen werden. Deren Unterschiede sind laut dem Preisvergleichsdienst teilweise extrem.

"Zwei Minuten mit dem Auto fahren, über 300 Euro sparen: Der erste lokale Preisvergleich Deutschlands macht das jetzt möglich", so beginnt Guenstiger.de seine Ankündigung zum offiziellen Start seines lokalen Preisvergleichs. Mit diesem soll sich schnell ermitteln lassen, bei welchem nahegelegenen Händler oder Elektronikmarkt die jeweils besten Preise gelten und ob sich das Bestellen über Versandhändler lohnt. Vor allem kann nun auch bei eiligen Käufen verglichen werden, wenn auf ein Produkt nicht lange gewartet werden kann.

"Erste Auswertungen zeigen, dass der stationäre Handel ausgewählte Produkte in einigen Fällen und zeitlich begrenzt sogar zu besseren Preisen anbieten kann als das Internet", so Philipp Hartmann, Gründer und Geschäftsführer von Guenstiger.de. Die Preislisten des stationären Handels wertet das Guenstiger-Team selbst aus, bezieht sie automatisch von teilnehmenden Händlern oder von Dienstleistern. Insgesamt 7.000 Händler sollen zum Start berücksichtigt sein, bei rund zwei Millionen Produktpreisen. Aktualisiert wird laut dem Preisvergleichsdienst täglich.

Wer bei Guenstiger.de das gesuchte Produkt gefunden hat, findet ab sofort rechts neben dem Reiter für alle berücksichtigten Onlinehändler ("mehr Preise") auch einen für "lokale Preise". Online- und Offlinepreise werden zwar nicht gleichzeitig angezeigt, doch ein Vergleich wird trotzdem möglich. Bei einem Teil der Ladengeschäfte gibt es auch Angaben zur Verfügbarkeit, bei den anderen muss nachgefragt werden. Kleine Straßenkarten neben den jeweils gelisteten Geschäften sollen deren Besuch erleichtern.

Um den Dienst nutzen zu können, muss nicht nur die Postleitzahl angegeben werden, sondern auch eine gültige E-Mail-Adresse. In einer daraufhin eintreffenden E-Mail befindet sich ein Link, mit dem ein Cookie angelegt und der Nutzer für den lokalen Preisvergleich freigeschaltet wird. Das dient laut einem Unternehmenssprecher nicht der Datensammelwut, sondern dem Schutz vor Konkurrenten, die den Datenbestand einfach abgrasen könnten.  (ck)


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