Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0810/63122.html    Veröffentlicht: 23.10.2008 10:57    Kurz-URL: https://glm.io/63122

E3 2009 wird große Geschäftsmesse

US-Spielemesse visiert 40.000 Besucher aus aller Welt an

Das Konzept für die nächstjährige Ausgabe der Spielemesse E3 steht - und es erinnert an alte Zeiten. Wie der amerikanische Branchenverband jetzt offiziell mitteilte, wird die E3 erneut nur Geschäfts- und nicht Publikumsmesse sein, aber deutlich größer als in den drei vergangenen Jahren. Und: Die legendären "Booth-Babes" kehren wohl zurück.

Die nächste E3 findet vom Dienstag, 2. Juni, bis Donnerstag, 4. Juni 2009 im Convention Center von Los Angeles statt - dem langjährigen Austragungsort der Spielemesse. Wie der US-Branchenverband Entertainment Software Association (ESA) mitteilte, wird es sich erneut um eine Geschäftsmesse handeln, zu der Endkunden keinen Zutritt haben. Allerdings soll der Kreis der Zugangsberechtigten deutlich größer sein als in den vergangenen zwei Jahren, in denen die ESA auf Wunsch der Industrie eine kostengünstige Kleinstveranstaltung organisierte - die dann aber von der Spielebranche heftig als zu provinziell und klein kritisiert wurde.

Während sich 2008 rund 5.000 Besucher in den Messehallen verloren, rechnet die ESA 2009 mit 40.000 Besuchern - die zuvor bestbesuchte E3 war die im Jahr 2006 mit rund 60.000 Besuchern. Zum angesprochenen Personenkreis für 2009 gehören unter anderem amerikanische und internationale Medien, Analysten, Händler, Entwickler und sonstige Branchenmitglieder. Auch die unter Publishern umstrittenen Betreiber von Spieleblogs sind grundsätzlich willkommen - Details hierzu sollen folgen, ebenso wie Antworten auf Fragen nach der Registrierung und den Kosten.

Als Aussteller können sich alle Unternehmen anmelden, die in der Branche tätig sind. Erstmals dürfen auch Third-Party-Publisher eigene, große Stände betreiben. Die sollen sich nach Vorstellung der ESA generell wieder an den früheren Zeiten orientieren, aber nicht ganz so laut, marktschreierisch und teuer sein. Auch die legendären "Booth-Babes" - jene Hollywood-Schönheiten, mit denen so gut wie alle Onlinespielemagazine während der Messeberichterstattung die meisten "Klicks" sammeln - sollen wieder mit dabei sein. Allerdings will die ESA Leitlinien festlegen, um Freizügigkeitsexzesse zu verhindern.  (ps)


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Links zum Artikel:
E3 - Electronic Entertainment Expo (.com): http://www.e3expo.com
ESA - Entertainment Software Association (.org): http://www.theesa.com/

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