Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0807/61186.html    Veröffentlicht: 21.07.2008 11:22    Kurz-URL: https://glm.io/61186

Neuer Schwung für Firebug

Firebug Working Group soll Zukunft der Firefox-Erweiterung gestalten

Die Firefox-Erweiterung Firebug ist für viele Web-Designer und -Entwickler aus ihrer täglichen Arbeit kaum mehr wegzudenken. Die Entwicklung der Software war im Mai 2007 eigentlich offiziell eingestellt worden, doch nun kümmert sich die Firebug Working Group darum.

Die von John Hewitt entwickelte Firefox-Erweiterung Firebug hilft bei der Web-Entwicklung. Mit ihr lassen sich HTML-Code und CSS analysieren und verändern, die Ladezeiten der einzelnen Bestandteile einer Website analysieren, JavaScript debuggen und seine Ausführung verfolgen und Ereignisse loggen sowie das DOM einer Seite erkunden.

Um die Entwicklung von Firebug wird sich künftig die Firebug Working Group kümmern, der neben John Hewitt (Facebook) auch John Barton (IBM), Steve Souders (Google), Douglas Crockford (Yahoo), Dion Almaer (Google/Ajaxian), Kevin Sawicki (Aptana), Justin Dolske (Mozilla), Jan Odvarko (Mozilla), Rob Campbell (Mozilla) und John Resig (Mozilla) angehören.

Hewitt und Resig beschreiben die Pläne für künftige Firebug-Versionen: Demnach soll Firebug künftig eine bessere Kontrolle über AJAX-Requests bieten, eine manuelle Kontrolle der Übergabe von Parametern erlauben und die Analyse der Serverrückgabe in strukturierter Form, ähnlich der aktuellen DOM-Ansicht, erlauben. Zudem soll nicht nur die Zeitdauer zur Code-Ausführung und für Requests angezeigt werden, sondern auch fürs Rendering, so dass erkennbar wird, wie lange die Darstellung dynamisch erzeugter HTML-Elemente dauert.

Auch soll eine Beschränkung von Debugging und Leistungsanalyse auf den eigenen Code möglich sein, ohne auch die Laufzeit der benutzten Bibliotheken wie YUI oder Dojo zu messen. Zudem ist geplant, ein gezieltes Nachladen von JavaScript-Dateien ohne Reload der kompletten Seite zu ermöglichen.

Entwickler sollen mit künftigen Firebug-Versionen darüber hinaus feststellen können, wie viel Speicher ein Skript verbraucht, also wie viel Speicher während der Skriptausführung für Variablen erforderlich ist. Ähnliches gilt für die vom Browser an die JavaScript-Engine übergebenen Events, die sich ebenfalls besser überwachen lassen sollen. Verbesserungen sind auch für die Analyse von HTML- und CSS-Strukturen auf Kompatibilität und Korrektheit angedacht.

Die Entwicklung von Firebug wird unter groups.google.com abgewickelt.  (ji)


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Links zum Artikel:
Firebug (.com): http://getfirebug.com/

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