Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0807/60783.html    Veröffentlicht: 02.07.2008 10:54    Kurz-URL: https://glm.io/60783

OCZ bietet schnelle Solid State Drives günstig an (Update)

Schnelle Datenraten zum Preis von Low-End-SSDs

Der kalifornische Hardwareanbieter OCZ Technology will mit einer neuen Serie von schnellen Solid State Drives (SSDs) die Konkurrenz preislich um bis zu 50 Prozent unterbieten. Die neuen 2,5-Zoll-SSDs der OCZ-Core-Serie werden an die SATA-Schnittstelle angeschlossen und fassen 32, 64 und 128 GByte.

SSD der OCZ Core Series
SSD der OCZ Core Series
Die 100,2 x 70 x 9,5 mm großen und 77 Gramm wiegenden Flash-Festplatten aus der OCZ-Core-Serie basieren auf NAND-Flash-Speichern. Auf diese sollen Daten mit 80 bis 93 MByte/s geschrieben und mit 120 bis 143 MByte/s wieder ausgelesen werden können. Die Zugriffszeit beträgt unter 0,35 ms. Die MTBF (Mean Time between Failure) gibt der Hersteller mit 1,5 Millionen Stunden an, die Garantie beträgt zwei Jahre.

Die OCZ-SSD "Core 32GB" (Modell-Nr. OCZSSD2-1C32G) soll in den USA für 169 US-Dollar angeboten werden. Für 259 US-Dollar wird es die "Core 64GB" (OCZSSD2-1C64G) und für 479 US-Dollar die "Core 128GB" (OCZSSD2-1C128G) geben. Damit liegt OCZ preislich zwar bei den Preisen einfacher SSDs, bietet aber laut Produktbeschreibung die Leistung von schnelleren SSDs. Angaben zum Liefertermin machte OCZ noch nicht, Golem.de hat angefragt, ab wann und für welchen Preis die neuen Flash-Festplatten auch in Europa erhältlich sein werden.

OCZ bot zuvor zwei 2,5-Zoll-SATA-SSDs mit 32 GByte (OCZSSD2-1S32G) und 64 GByte (OCZSSD2-1S64G). Beide sind etwas langsamer als die neuen SSDs, sie schaffen es auf bis zu 80 MByte/s beim Schreiben und bis zu 100 MByte/s beim Lesen von Daten. Dafür gibt OCZ die MTBF hier mit 2 Millionen Stunden an, gewährte in den USA aber nur ein Jahr Garantie. Preislich liegen die alten OCZ-SSDs ein Vielfaches über den neuen, schnelleren Modellen.

Nachtrag vom 2. Juli 2008, um 16.05 Uhr:
Laut OCZ können die Core-SSDs bereits vorbestellt werden und sollten bei den ersten deutschen Händlern in etwa 1 bis 2 Wochen auf Lager sein. In ersten Preisvergleichsdiensten sind die neuen SDDS dennoch bereits gelistet; das 32-GByte-Modell gibt es ab 150 Euro, das 64-GByte-Modell ab 230 Euro und das 128-GByte-Modell ab 400 Euro.  (ck)


Verwandte Artikel:
3D-Flash-Speicher: Intel liefert NAND-Wafer für chinesische SSDs   
(02.03.2018, https://glm.io/133101 )
Sun bringt SSDs in den Server   
(04.06.2008, https://glm.io/60170 )
IDF: Intel steigt in den Markt mit SSD-Laufwerken ein   
(02.04.2008, https://glm.io/58745 )
Ausprobiert: Spielen mit dem EEG-Stirnband NIA von OCZ   
(04.03.2008, https://glm.io/58179 )
Solid State Drive: WD hat eigenen SSD-Controller entwickelt   
(01.03.2018, https://glm.io/133083 )

Links zum Artikel:
OCZ Technology (.com): http://www.ocztechnology.com

© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/