Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0806/60549.html    Veröffentlicht: 20.06.2008 18:16    Kurz-URL: https://glm.io/60549

Fring-API soll Webapplikationen den Weg aufs Handy ebnen

API gewährt Webapplikationen Zugriff auf alle Funktionen eines Mobiltelefons

Fring hat eine API für seinen mobilen VoIP- und Instant-Messaging-Client veröffentlicht. Damit können Dritte sogenannte "Fring-Add-ons" entwickeln, die dann innerhalb von Fring auf dem Handy oder Smartphone laufen.

Fring bringt Instant-Messaging und VoIP via Skype, ICQ, MSN Messenger, Google-Talk oder Yahoo auf Mobiltelefone. Künftig soll Fring aber auch als Plattform für Drittentwickler dienen, die damit eigene Applikationen mit Hilfe von Webtechniken entwickeln können. Fring setzt dabei auf FAXL, ein eigenes XML-basiertes Format, in dem die Applikationen für Fring bereitgestellt werden. Die Logik kann so in einer beliebigen Programmier- oder Scriptsprache entwickelt werden und läuft auf Serverseite ab.

Kleinere Spiele und andere "clevere Lösungen" sollen sich auf Basis von Fring realisieren lassen. Dabei können alle Endgerätefunktionalitäten genutzt werden - auch Kamera, Freisprecheinrichtung, Tastatur und Display.

Zudem stehen die Kernfunktionen von Fring in den Applikationen zur Verfügung, beispielsweise Informationen darüber, welche Kontakte gerade online sind. Auch Chat, Telefonate und Dateiaustausch sowie das automatische Roaming von Fring können Entwickler so nutzen.

In den kommenden Wochen will Fring einige beispielhafte Applikationen veröffentlichen, die auf Basis der API realisiert wurden. Ende Juli 2008 soll dann der gesamte Katalog an verfügbaren Fring-Applikationen veröffentlicht werden. Noch steckt die Fring-API allerdings in einer frühen Entwicklungsphase und ist nur mit dem Fring-Client für Symbian S60 9.2 erhältlich.

Details zum Fring-API gibt es unter developers.fring.com/.  (ji)


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Links zum Artikel:
Fring (.com): http://www.fring.com

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