Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0804/59057.html    Veröffentlicht: 16.04.2008 12:31    Kurz-URL: https://glm.io/59057

Jaxtr: Weltweit kostenlos SMS verschicken

Soziales Netzwerk will Internet und Handy zusammenbringen

Das soziale Netzwerk namens jaxtr.com bietet den Versand von kostenlosen SMS in 38 Länder an. Über ein Webinterface muss sich der Nutzer auf der Community-Webseite anmelden, um von dort die Gratis-SMS loszuschicken. Derzeit kostet der Service keinen Cent, in Zukunft sind neben dem Basisangebot auch kostenpflichtige Premium-Dienste geplant.

jaxtr.com - Startseite
jaxtr.com - Startseite
Jaxtr.com soll helfen, weltweite Kontakte zu anderen jaxtr-Mitgliedern zu knüpfen. Es erlaubt, billige Auslandstelefonate und kostenlose SMS in die Welt zu verschicken. Der Nutzer kann Kontaktdaten aus Outlook oder anderen E-Mail-Diensten wie die von Yahoo, Google oder web.de direkt zum Anrufen oder SMS-versenden nutzen. Sobald der Anwender registriert ist, kann er sich auf der Seite anmelden und über ein Webformular beliebige Nachrichten versenden.

Allerdings darf die SMS nicht mehr als 65 Zeichen haben. Die Nachricht lässt sich insgesamt in 38 Länder verschicken, darunter nach Deutschland, in viele europäische Staaten, nach Indien, Australien oder die USA. Der Empfänger kann wiederum direkt antworten, falls der Absender seine Handynummer angegeben hat oder über einen Link am Ende der SMS, mit dem der Nutzer übers Internet antworten kann. Finanzieren will sich der Dienst über Werbung unter den Kurznachrichten. Eine weitere Einnahmequelle sollen kostenpflichtige Premium-Angebote werden.

jaxtr.com - Länderauswahl
jaxtr.com - Länderauswahl
In einem Kurztest hat Golem.de ausprobiert, wo die Stärken und Schwächen dieses Gratisangebots liegen. Bei dem Dienst handelt es sich um ein amerikanisches Start-up, die Bedienoberfläche ist daher derzeit nur in Englisch verfügbar. Auch die verschickten SMS verarbeiten nur den englischen Zeichensatz, also keine Umlaute wie "ä", "ü" oder "ö. Auch ein "ß" wird nicht korrekt übermittelt.

Zudem ließ die Darstellung der Nachricht doch sehr zu wünschen übrig, weil Steuerzeichen im Klartext das Lesen ziemlich erschweren. Weiteres Manko des kostenlosen Angebots: Die Übermittlung einer Test-SMS hat geschlagene 26 Minuten gedauert. Zudem erhält der Dienstbetreiber damit gleich die Handynummer des Empfängers. Positiv hervorzuheben ist allerdings, dass derzeit jeder Nutzer beliebig viele SMS verschicken kann. Ein Tageslimit gibt es nicht.  (yg)


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