Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0001/5788.html    Veröffentlicht: 12.01.2000 10:55    Kurz-URL: https://glm.io/5788

Mondus.de erweitert B2B-Handelsplattform

Nur acht Wochen nach dem Online-Start erweitert mondus.de sein Handelsangebot für kleine und mittelständische Unternehmen um zehn neue Servicebereiche - damit hat das junge Startup-Unternehmen seine Produkt- und Dienstleistungskategorien für den Business-to-Business-Commerce mehr als verdoppelt.

Bereits seit November bietet mondus.de Ein- und Verkäufern von Bedarfsartikeln aus dem gesamten IT-Bereich, sowie von Büromöbeln, Promotion-Artikeln und Druckdiensten eine entsprechende Handelsplattform an. Seit diesem Monat können außerdem Spezialisten für Messe-Events, Catering und Gebäudereinigung, für Telekommunikation, Netzwerke, Finanz- oder Personalwesen angefragt werden. Außerdem vermittelt mondus.de Internet Service Provider, Patentanwälte, Übersetzer und Autovermietungen.

"Mit der Ausweitung unseres Vermittlungsangebotes auf insgesamt sechzehn Servicekategorien haben wir unser erstes Ziel mehr als erreicht", sagt Dr. Florian Heupel, Direktor für Unternehmensentwicklung bei mondus.de in Hamburg. "Weitere Bereiche sind kurz vor der Umsetzung. Produkte und Dienstleistungen aus dem IT-Bereich brachten auf der mondus.de-Seite bisher die größten Handelserfolge."

Die deutsche Tochtergesellschaft der britischen Firma mondus.com Ltd. will sich unter den Internet-Dienstleistern durch ein bisher einzigartiges Konzept profilieren. Über ein standardisiertes Formular auf der mondus.de-Website inserieren Unternehmen gesuchte Produkte und Dienstleistungen, mondus.de leitet die Anfrage an Anbieter seiner Datenbank weiter. Diese formulieren ihr Angebot, und der Einkäufer kann unter den eingegangenen Angeboten frei auswählen. Einkäufer finden auf diese Weise gratis und in kürzester Zeit die für sie günstigsten Anbieter aus ganz Deutschland, während Verkäufer sich ohne Eigeninvestitionen das Internet als neuen, zusätzlichen Vertriebskanal eröffnen, so die Idee.

Bei erfolgreichem Geschäftsabschluss wird allerdings eine Provision fällig, durch die sich der Dienst finanzieren soll. "Durch diese schnelle und kostengünstige Art des Online-Handels können Ein- und Verkäufer von Unternehmen bis zu 80 Prozent ihrer Prozess- und Beschaffungskosten einsparen", so Heupel.  (ji)


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