Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0802/57597.html    Veröffentlicht: 10.02.2008 21:47    Kurz-URL: https://glm.io/57597

Sony Ericsson bringt Internet-Handy

Neue G-Serie von Sony Ericsson vorgestellt

Nachdem Sony Ericsson mit seinen Walkman- und Cybershot-Handys gezielt die Themen Musik und Fotografie abdeckt, kommt nun noch ein weiteres Thema hinzu: Mit dem Buchstaben G in der Modellbezeichnung kennzeichnet Sony Ericsson seine Internet-Handys. Daneben hat Sony Ericsson auch zwei Datenkarten für den Laptop und ein modisches Mobiltelefon seiner Z-Serie auf dem Mobile World Congress 2008 in Barcelona vorgestellt.

Sony Ericsson G700
Sony Ericsson G700
Handys, die für einen Ausflug ins Internet taugen, sind alles andere als neu. Daher hat Sony Ericsson vor allem an der Bedienung gearbeitet. Immerhin ist der Touchscreen auf 2,4 Zoll angewachsen. Die Auflösung liegt aber nur bei 240 x 320 Pixeln bei bis zu 262.144 Farben. Beim Browser setzt Sony Ericsson auf Opera. Aus den Tiefen des Browsers ist der Punkt "RSS Feeds" ins Hauptmenü gerutscht. Bei der Einrichtung des E-Mail-Clients soll ein Assistent helfen.

Sony Ericsson G900
Sony Ericsson G900
Schließlich findet sich eine Kamera an Bord: Das G900 hat eine 5-Megapixel-Kamera eingebaut, die ohne viele Knöpfe auskommt. Berührt der Benutzer im Kameramodus etwa den Bildschirm, stellt der Autofokus auf das Motiv scharf. Das G700 besitzt eine 3-Megapixel-Kamera. Beide Modelle sind mit einem 3fachen digitalen Zoom ausgestattet. Sie machen Fotos und Videos, arbeiten dabei mit einem Bildstabilisator und haben Fotoblogging-Software an Bord. Ein MP3-Player und das Bluetooth-Profil A2DP für drahtlosen Musikgenuss sind ebenfalls verbaut. Die Daten können auf dem 160 MByte großen Speicher der beiden Modelle abgelegt oder auf einen Memory-Stick-Micro ausgelagert werden.

Zudem findet sich bei allen neu vorgestellten Sony-Ericsson-Geräten ein Organizer. Das G700 und das G900 warten zudem mit einer Handschriftenerkennung auf.

Beide G-Modelle sind UMTS-Handys: Mit dem G900 kann sein Besitzer zudem auch per WLAN ins Internet gehen. Die beiden Triband-Handys sind mit Bluetooth ausgestattet und funken außerdem in den GSM-Netzen 900, 1.800 sowie 1.900 MHz sowie GPRS. Der Akku soll beim 106 x 49 x 13 mm großen und 99 Gramm schweren G700 rund 12 Stunden im GSM- und 4 Stunden im UMTS-Netz durchhalten. Im Stand-by-Modus sind es in beiden Netzen angeblich 380 Stunden. Ein Videocall darf sowohl mit dem G700 als auch mit dem G900 maximal 2,5 Stunden dauern. Das gleich große und gleich schwere G900 funktioniert mit einer Akkuladung laut Sony Ericsson ebenfalls 12 Stunden im GSM-Netz und 4 Stunden im UMTS-Netz, die Stand-by-Zeit liegt aber nur bei 340 (GSM) respektive 250 (UMTS) Stunden. Voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2008 sollen die Modelle in den Handel kommen. Preise stehen noch nicht fest.

Neben den beiden Internet-Handys hat Sony Ericsson auch zwei neue Datenkarten für Laptops präsentiert. Die EC400 und die EC400g sollen eine Downstream-Geschwindigkeit von bis zu 7,2 MBit/s und Upstream-Geschwindigkeit von bis zu 2 MBit/s unterstützen. Die EC400g ist darüber hinaus noch mit einem GPS-Empfänger ausgestattet, der den Aufenthaltsort des Nutzers anzeigen kann. Beide Modelle sind mit einer zusätzlichen Antenne versehen, die sich bei schwacher Signalstärke ausklappen lässt und damit besseren Empfang ermöglichen soll.

Die beiden ExpressCards EC400 und EC400g übertragen Daten per UMTS oder HSPA sowie über EDGE oder GPRS mit bis zu 7,2 MBit/s. Sie messen 108 x 34 x 12 mm und sollen ab Mitte 2008 verfügbar sein. Preise stehen noch nicht fest.

Sony Ericsson Z770
Sony Ericsson Z770
Auch ein neues Modehandy aus der Z-Serie hat Sony Ericsson nach Barcelona mitgebracht. Der Deckel des Z770 sieht wie gebürsteter Edelstahl aus. Das Mobiltelefon kommt mit einem Applet zur Wettervorhersage. Über AccuWeather.com kann sich der Nutzer Regen, Eis und Sonnenschein bis zu drei Tage im Voraus anzeigen lassen. Welche Städte oder Gebiete hinterlegt sind, hat Sony Ericsson leider nicht verraten. Kleines Manko: Auf der Webseite von AccuWeather.com sind die Temperaturen in Fahrenheit angegeben. Der Dienst soll bis auf die Datenübertragung kostenlos und unbegrenzt nutzbar sein. Neben dem Wetter-Applet ist auch Google-Maps als Java-Applikation installiert.

Sony Ericsson Z770
Sony Ericsson Z770
Weiter verfügt das 93 x 48 x 15,5 mm große Handy über eine 2-Megapixel-Kamera, aufgenommene Fotos und Videos lassen sich direkt über die Blog-Funktion ins Internet stellen oder per Pictbridge ausdrucken. Angezeigt werden die Fotos auf einem 2,2 Zoll großen Display mit 262.144 Farben und einer Auflösung von 240 x 320 Pixeln. E-Mails lassen sich via ActiveSync mit Microsoft Exchange abgleichen, außerdem ist ein Instant Messenger an Bord.

Das Handy ist mit 32 MByte internem Speicher und Erweiterungsmöglichkeit via Memory Stick Micro ausgestattet und wird als USB-Massenspeicher erkannt. Zudem kann es als Modem genutzt werden. Das HSDPA-Handy unterstützt die GSM-Netze 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und kennt auch EDGE. Das 91 Gramm schwere Gerät soll 8,5 Stunden Telefonat im GSM-Netz und bis zu 4,5 Stunden im UMTS-Netz schaffen. Im Stand-by soll es 340 Stunden für GSM und 350 Stunden für UMTS fit bleiben. Das Z770 soll im zweiten Quartal 2008 in den Handel kommen. Einen Preis hat Sony Ericsson bislang auch hier noch nicht verraten.  (yg)


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Links zum Artikel:
Sony Ericsson Mobile Communications: http://www.SonyEricssonMobile.com/de/

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