Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0711/55923.html    Veröffentlicht: 09.11.2007 17:17    Kurz-URL: https://glm.io/55923

Eve Online Fanfest: Renovation und Ambulation erneuern Eve

Volles Fanfest gab Ausblicke auf die Grafikengine und Stationsinteraktion

Das Fanfest zu dem Science-Fiction-Online-Rollenspiel Eve Online lockte ungefähr 2.000 Eve-Spieler auf das nahe des nördlichen Polarkreises liegende Island. Die Fans wurden mit Bildern der neuen Grafikengine verwöhnt, sollen in naher Zukunft ihre Raumschiffe verlassen und in Raumstationen umherwandern können, Volksvertreter wählen und den Vivox-Sprach-Chat fortan kostenlos nutzen können. Außerdem bekommt Eve Online ein neues Zuhause: In Zukunft soll sich ein Supercomputer um das Spiel kümmern.

Eve Online Fanfest 2007
Eve Online Fanfest 2007
Islands Hauptstadt war erneut der Veranstaltungsort für das mittlerweile vierte Fanfest rund um das Online-Rollenspiel Eve Online. Dieses Jahr nutzte man statt des Nordica Hotels die nicht weit entfernten Laugardsalshöllin - zum Glück, denn verglichen mit dem Fanfest des Vorjahres hat die Veranstaltung von 650 auf ca. 2.000 Teilnehmer deutlich zugelegt.

Im Fokus des Fanfest standen zwei Themen: "Renovation" und "Ambulation". Letzteres ist die nächste große Erweiterung, mit der die Piloten aus ihren Pods befreit werden. Renovation geht auf allerhand Verbesserungen ein, welche die Grundlage für Eves Zukunft legen. Dazu gehört natürlich die lang angekündigte grafische Grundrenovierung, die auf den Namen "Trinity" hört:

Trinity ist jedoch mehr als nur ein grafisches Update. In die Erweiterung, die zwischenzeitlich "Kali 3" bzw. "Revelations 3" hieß, fließen auch zahlreiche spielerische Neuerungen ein: neue Schiffe, neue Missionen, viele Fehlerbehebungen und neue Gegenstände. Außerdem wird der Sprachchat, der zusammen mit Vivox in das Spiel integriert wurde, fortan kostenlos zur Verfügung stehen. Dank neuem Interface soll zudem die Bedienung einfacher werden. Trotz zahlreicher Neuerungen, die selbst den Rahmen einiger Präsentationen gesprengt haben, zog die neue Grafikengine die meiste Aufmerksamkeit auf sich.

Dass "Factional Warfare" eigentlich dieses Jahr in der nächsten Erweiterung die jeweiligen Fraktionen aufeinander hetzen sollte, fiel unter den Tisch. Die Erweiterung kommt wohl erst später.

Bei CCP ist man sich auf dem Fanfest wie üblich nicht zu schade, den ein oder anderen, mehr oder weniger geschmacklosen Witz zu reißen. Während letztes Jahr Jessica Alba für die neue Grafikengine herhalten musste, wurden diesmal Jennifer Aniston und Angelina Jolie als Vergleich herangezogen. Die beiden Damen stehen für die (alte) Trinity-I-Engine bzw. die neue Trinity-II-Engine. Ganz im Sinne von Brad Pitt: "you can play both" - man kann mit beiden spielen.

Zwei Damen, zwei Engines
Zwei Damen, zwei Engines
Das bedeutet, dass CCP Games auch in Zukunft beide Engines unterstützen will, der Wechsel ist nach einem Neustart des Clients jederzeit möglich. Wer eine ältere Grafikkarte besitzt, wird sicher bei Trinity I bleiben, die der CPU recht viel abverlangt. Trinity II bietet sich dem Spieler nur an, wenn die Grafikkarte das Shader Model 3.0 unterstützt. Dann lädt der Client auf Wunsch und mit Microsofts "Background Intelligent Transfer Service" (BITS) etwa 400 MByte an Daten herunter und der Spieler kann sich auf neue Grafiken freuen, die das System auch besser ausnutzen.

Eve Online (MacOS X)
Eve Online (MacOS X)
Die Revelations-III-Erweiterung (alias Kali III) sollte eigentlich bereits im November 2007 erscheinen. Für Trinity wurde hingegen noch kein Veröffentlichungsdatum genannt. Auf Nachfrage hieß es von Valerie "Pann" Massey: "Sicher haben wir intern ein Datum vor Augen, aber man müsste mich fast schon mit gruseligen mittelalterlichen Gerätschaften foltern, damit ich was sage.". Grob wurde nur gesagt, dass es "diesen Winter" soweit sei.

iEve
iEve
Ob auch der Mac- (scherzhaft "iEve" genannt) oder Linux-Client, über den Golem.de bereits berichtete, die neue Grafikengine spendiert bekommt, bleibt noch abzuwarten. Transgamings CEO Vikas Gupta versicherte gegenüber Golem.de, dass man an der fehlenden Shader-Model-3.0-Unterstützung arbeite und zuversichtlich sei, die Trinity-Erweiterung inklusive des Grafik-Updates anbieten zu können. Eventuell jedoch mit einer leichten Verzögerung, so dass anfangs nur die spielerischen Inhalte der Trinity-Erweiterung zur Verfügung stehen.

In einem kurzen Test lief der Mac-Client auf einem Mac Pro unter MacOS X 10.5 alias "Leopard" zuverlässig. Hier und da waren noch kleine Fehler auszumachen, vor allem im Fenster-Modus, doch insgesamt war das Spielgefühl von der Windows-Version nicht zu unterscheiden, sieht man von Unterschieden im Betriebssystem ab. So konnte Golem.de gut die Vorteile von Leopards Spaces ausnutzen. Das Spielen mit mehreren Clients macht unter MacOS X viel Spaß und das Umherschieben der laufenden Eve-Online-Clients zwischen den Bildschirmen stellte kein Problem dar.

Das Thema DirectX 10 hat mit Trinity II zunächst nichts zu tun. Nähere Details gab es nicht und wann es so weit ist, wusste auch niemand, CCP arbeitet jedoch daran. Genauso wird an weiteren grafischen Updates gearbeitet, die Altlasten über Bord werfen sollen. Ganz komplett wird das Grafik-Update nicht sein. So überlegen die Entwickler noch, wie sich die Hintergrundgrafiken renovieren lassen - und haben zudem das Problem, dass man nicht mehr weiß, wie diese damals erstellt wurden. Es ist also durchaus möglich, dass der Weltraum in naher Zukunft etwas anders aussehen wird. Die Entwickler erwarten zudem, dass mit der neuen Engine die kreative Abteilung von CCP Games weitere Möglichkeiten entdecken wird, um Eve Online noch schöner erscheinen zu lassen.

Trinity II legt auch den Grundstein für das nächste große Projekt, das auf den Codenamen Ambulation hört. Die Piloten steigen endlich aus ihren Raumschiffen aus und laufen in Raumstationen herum. Das Ambulation-Projekt nahm langsam Gestalt an, auch wenn es von der Veröffentlichung noch weit entfernt ist. Derzeit läuft das Projekt auch nur unter der Trinity-II-Engine und auf eine GeForce 8800 hin optimiert, die bis zur Veröffentlichung von Ambulation sicher schon einige Nachfolger sehen wird. Eine Unterstützung der alten Trinity-Engine ist ebenfalls geplant, auch wenn die Arbeiten daran noch nicht sonderlich weit sein können. Gezeigt wurde nur neueres Material.

Ambulation soll zunächst nur als kleine Spielergänzung veröffentlicht werden und auch niemandem aufgezwungen werden. Es ist eher als Grundgerüst zu verstehen, das anfangs wenig spielerische Inhalte bietet. Vergleichbar mit Eve Online vor mehr als vier Jahren, das damals ebenfalls nur ein grobes Gerüst war und mit dem heutigen Spiel kaum zu vergleichen ist. CCP will nach der Veröffentlichung dann auf die Wünsche der Spieler eingehen und entsprechend mehr Spielerisches auf Stationen ermöglichen.

Zunächst wird sich Ambulation wohl auf Firmenbüros, Shops und dergleichen beschränken. In den Shops können sich Spieler einkleiden. Wer übrigens seine Kleidung aufs Schiff mitnimmt und dieses oder gar sein Leben verliert, der hat auch seine Kleidung verloren und wacht mit Standardklamotten in seinem Klon wieder auf. Hier bilden sich gänzlich neue Wirtschaftszweige und mit einer Übersättigung des Kleidermarktes muss nicht gerechnet werden. Wer in den Kampf ziehen will, der sollte seine Ausgehuniform vielleicht lieber im Firmenbüro lassen.

Auch technisch wird sich die Stationsinteraktion vorerst vom eigentlichen Spiel unterscheiden. Wer eine Station betritt, wechselt vom Spieler unbemerkt den Server. Man kann also nicht aus dem Fenster schauen und Kampfhandlungen direkt verfolgen, diese Möglichkeit kommt vielleicht erst später. Als Zeitraum für die Veröffentlichung von Ambulation wurde grob das Jahr 2008 genannt.

Sobald Ambulation veröffentlicht wird, müssen die Spieler neue Avatare erzeugen; inwiefern man sich an die alten Avatare anlehnen kann, steht noch nicht komplett fest. Mehr oder weniger übertriebene Kleidung oder Kopfbedeckungen, die in die Höhe gehen und mit denen kein normaler Spieler herumlaufen würde, sollen nicht mehr möglich sein.

Eve Online Fanfest 2007
Eve Online Fanfest 2007
Das weitere Programm des Fanfests, das teils parallel verlief, war recht gut gefüllt und würde dieses Jahr den Rahmen sprengen, daher nur eine kleine Auswahl. Unter anderem gab es einen Rückblick auf die letzten Jahre von Eve Online und die Probleme mit einem ungenannten Publisher, der zunächst nicht glauben wollte, dass die Grafik von Eve Online damals in Echtzeit lief. Auch die neue Grafik-Engine sorgte auf dem Fanfest trotz zahlreicher Vorankündigungen für heruntergeklappte Kinnladen - und das trotz einiger Vorankündigungen und auch kleiner Vergleichsvideos.

Da das Wirtschaftssystem in Eve Online mittlerweile sehr kompliziert ist, berichtete der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Eyjólfur Guðmundsson vom derzeitigen Status der Eve-Wirtschaft und den Auswirkungen von CCPs Änderungen auf diese. Ein Quartals-Newsletter soll in Kürze detaillierte Berichte geben, der erste soll in Kürze erscheinen. Einen Vorgeschmack gab Guðmundsson schon einmal in Form einer Präsentation.

Eve Online Fanfest 2007
Eve Online Fanfest 2007
Neben einem hochmathematischen Vortrag zum Hitzesystem, mit dem die Überhitzung der Schiffswaffen berechnet wird und das mit Trinity ebenfalls erweitert werden soll, gab es auch Vorträge, die sich mehr ums Spielerische kümmerten: Community-Managerin Eris Discordia hielt einen Vortrag zu Spieler-gegen-Spieler-Kämpfen (PvP) und wie man sich am besten gegen andere durchsetzt. Einige wenige Spieler-Allianzen bekamen die Gelegenheit, sich einem großen Publikum vorzustellen, Fragen zu beantworten oder einfach Buh-Rufe konkurrierender Spieler zu ertragen. Einige Allianzen stellten zudem vor, wie man auch umringt von Spielern, die vom klassischen Rollenspiel nicht so viel halten, trotzdem eine Geschichte aufbauen und diese Spieler sogar einbinden kann.

Fortschritte gibt es auch bei der geplanten Spieler-Demokratie, die auf dem Fanfest diskutiert wurde. CCP will ein anonymes Wahlverfahren bieten. Jeder, der einen Account besitzt, kann eine Stimme abgeben; wer mehrere Accounts hat, dementsprechend mehr. Eine Kontrolle seitens CCP soll es nicht geben. Will ein Spieler also andere Stimmen kaufen, darf er dies durchaus machen. Da das System jedoch anonym ist, kann der Käufer dies im Nachhinein nicht verifizieren.

Dr. EyjoG und die Wirtschaft
Dr. EyjoG und die Wirtschaft
Kandidieren und Wählen kann für das Council of Stellar Managment (CSM) jeder Spieler, der bereits 30 Tage einen Account besitzt, für die Anonymisierung soll zudem ein Proxy zur Verfügung gestellt werden. Wer in das CSM gewählt wurde, fungiert als Vertreter der Eve-Gesellschaft und hat dementsprechend engen Kontakt mit CCP.

Um weiter zu expandieren, ist CCP für den deutschen Markt zudem eine Partnerschaft mit Web.de eingegangen. Bis Ende des Jahres wird Web.de auf seinem Games-Portal Eve Online hierzulande zusätzlich unterstützen. Dem Ziel der "Weltherrschaft" will man bei CCP jedoch nicht mehr näherkommen, stattdessen ist jetzt das Universum das hochgesteckte Ziel. Zuvor muss Eve Online jedoch das Onlinespiel Second Life überholen. Wie der CEO von CCP Games kleinlaut zugeben musste, liegt das Spiel doch deutlich vor Eve Online bei der Anzahl der gleichzeitig eingebuchten Spieler auf demselben Server.

Eve Online Fanfest 2007
Eve Online Fanfest 2007
Platzhirsch World of Warcraft hat in dieser Kategorie nicht viel zu sagen. Die mehr als 9 Millionen WoW-Spieler (Eve Online: 200.000 Spieler) verteilen sich auf hunderte verschiedener Server (Shards). Eve Online soll dagegen auch in Zukunft nur auf einem einzigen Cluster laufen. Um die damit verbunden Probleme zu meistern, forscht CCP zusammen mit IBM und Microsoft an neuen Möglichkeiten. Noch 2008 soll - wenn alles gut geht - ein neuer Supercomputer her, der viele Probleme auf einen Schlag lösen soll.

Die bestehende Architektur wird auch auf Seiten der Software an High-Performance-Computing (HPC und MPI) angepasst und größere Handelssysteme (das mit zeitweise mehr als 700 Spielern bevölkerte Jita) oder Flottenkämpfe sollen besser gehandhabt werden. Das berühmt-berüchtigte Jita-Sonnensystem läuft derzeit aus technischen Gründen nur auf einer CPU. In Zukunft sollen Markttransaktionen, Stationen, Inventar-Verwaltung und anderes abgekoppelt werden können - je nach Bedarf. Die Aufgaben werden dann von einzelnen Recheneinheiten übernommen.

Eve Online Fanfest 2007
Eve Online Fanfest 2007
Nicht besonders gut geht es dem chinesischen Cluster Serenity, wie den Statistiken zu entnehmen ist. Von den anfangs extrem hohen Spielerzahlen ist nicht mehr viel übrig geblieben. Ändern will CCP das unter anderem mit neuen Verträgen. Zunächst will CCP Eve Online bis zum Ende des Jahres 2007 auf 1,2 Millionen Rechner chinesischer Internet-Cafés installieren und geht zudem eine Kooperation mit einem chinesischen Science-Fiction-Magazin ein.

Angepasste Spielinhalte, die sowohl den westlichen als auch den asiatischen Spieler ansprechen, sollen ebenfalls für mehr Spieler sorgen. Serenity befindet sich nach dem anfänglichen Ansturm nun dort, wo der alte Server Tranquility vor vier Jahren war: Die Gelegenheitsspieler sind verschwunden und es tauchen mehr und mehr Spieler auf, die dem Spiel treu bleiben und über das Spiel sprechen. Eve Online ist, so Associate Producer Arend Stührmann mit einem zwinkernden Auge, das MMO nach dem eigenen ersten "Fisher-Price-MMO".

Dass die Chinesen gerne Eve Online spielen, zeigen auch die rund 2.000 Spieler, die sich auf dem westlichen Server tummeln. Wer jetzt denkt, dies sind alles so genannte Goldfarmer, liegt falsch. Goldfarmer gibt es auch in anderen Teilen der Welt, so auch in Europa und den USA. In China haben diese Spieler einen besonderen Status innerhalb der chinesischen Eve-Community, den sie durch die Kenntnisse der "anderen" Welt haben.

Wer gehofft hatte, etwas zu CCP White Wolfs "World of Darkness" zu hören, wurde enttäuscht, es herrschte verordnete und eiserne Funkstille. Nur selten hörte man etwas von "Dem Projekt", das keiner benennen wollte. Immerhin konnte man aus einigen Aussagen etwas ableiten. Das Ambulation-Projekt wird wohl die Grundlage für World of Darkness sein und verspricht damit schon einmal eine sehr ansprechende Optik, und CCP Games plant auch, in Zukunft mit Transgaming zusammenzuarbeiten. World of Darkness für den Mac oder Linux ist damit zumindest nicht ausgeschlossen, bestätigen wollte dies jedoch niemand.

Andere White-Wolf-Produkte waren ebenfalls nur am Rande zu sehen. Das Eve-Online-Fanfest soll bewusst den Fokus auf Eve Online setzen, selbst das Eve Trading Card Game war nur gelegentlich ein Thema, trotz eines stattfindenden EVE-CCG-Turniers.

Abgeschlossen wurde das Fanfest wie üblich mit einer großen Party und viel Bier. Außerdem spielte die CCP-eigene Dev-Band "RöXöR" auch dieses Jahr wieder live und verblüffte bei annähernd gleicher Besetzung mit einer deutlich verbesserten Vorstellung. Vor zwei Jahren musste die Band noch mit viel Humor "ertragen" werden, letztes Jahr war das Resultat durchaus annehmbar und dieses Jahr rockte die Band sprichwörtlich das Haus.

Da das Fanfest bereits dieses Jahr fast aus den Nähten geplatzt ist, wird in naher Zukunft unter Umständen ein neuer Ort gebraucht, die Laugardsalshöllin, unweit des letztjährigen Fanfest-Veranstaltungsortes, war mit gut 2.000 Eve-Spielern gut gefüllt und sorgt in Island auch außerhalb der Touristensaison für eine höhere Anzahl an Gästen. Die Icelandair-Packages waren überraschend früh ausverkauft.

Reykjaviks neue Konzert- und Kongresshalle
Reykjaviks neue Konzert- und Kongresshalle
Während der große Saal (Tranquility), in dem auch die Party stattfand, kaum Probleme mit der Masse an Kapsel-Piloten hatte, war der kleine Saal (Serenity), der teils parallel Vorträge zeigte, häufig überfüllt. CCP versicherte jedoch, dass für das nächste Jahr noch genug Reserven in den Laugardsalshöllin sind, die nur zum Teil genutzt wurden. Wo das Fanfest im nächsten Jahr stattfindet, bleibt jedoch offen, da die Planungen noch nicht begonnen haben. Sicher ist nur, dass das Fanfest in Island bleibt.

Für das Jahr 2009 soll Hilmar "Hellmar" Pétursson wohl bereits auf das große Icelandic National Concert and Conference Center von Reykjavik schielen, welches im September 2009 fertig werden soll. Es gibt jedoch kaum Arbeitskräfte in Island bei einer Arbeitslosigkeit von unter einem Prozent und so besteht die Möglichkeit, dass der Bau nicht rechtzeitig fertig wird, so wie CCPs eigenes Bürogebäude, das erneut ein Stockwerk spendiert bekommt, um weiter zu expandieren und nicht planmäßig fertig wird. Das für Festländer gewöhnungsbedürftige Wetter hilft der Situation ebenfalls nicht weiter, genausowenig der Umstand, dass die ehemals armen Isländer mittlerweile im Geld schwimmen, wie man hier und da zu hören bekam.  (ase)


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