Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0708/54063.html    Veröffentlicht: 13.08.2007 08:29    Kurz-URL: https://glm.io/54063

Jugendliche schalten bei Werbung weg - Umdenken angesagt

Internet wird für Jugendliche immer wichtiger

Ein Übermaß an Werbung bewirkt häufig das Gegenteil von dem, was sie eigentlich sollte. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen bewusst wegschalten, wenn beispielsweise im TV Werbung kommt. Dass aber Jugendliche von Fernsehwerbung kaum erreicht werden, dürfte klassischen Werbern neu sein.

Jugendliche informieren sich immer häufiger über das Internet. "Das Internet ist das Medium der Jungendlichen", sagte Alexander Homeyer, Geschäftsführer der Münchener Agentur für Jugendkommunikation Youngcom, dem Berliner Tagesspiegel. "Bei TV-Werbung schalten Jugendliche bewusst weg."

Knapp 80 Prozent der Jugendlichen erkundigen sich mittlerweile über neue Produkte im Netz, hat Youngcom in seiner aktuellen Jugendstudie 2008 festgestellt. Damit ist das Internet mit großem Abstand zu Zeitschriften (55 Prozent) und TV (44 Prozent) das wichtigste Medium zur Informationsbeschaffung. Das ermittelte Youngcom in seiner aktuellen Jugendstudie 2008.

Der größte Fehler, den Unternehmen machten, sei, Jugendliche zu wenig differenziert anzusprechen, sagte Homeyer. Der Trend gehe weg von der klassischen Werbung. Unternehmer und Industrie müssten ihre Werbemaßnahmen an die Lebenswelten der Heranwachsenden anpassen.  (ad)


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Links zum Artikel:
Tagesspiegel: http://www.tagesspiegel.de
Youngcom: http://www.Youngcom.de

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