Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0704/51775.html    Veröffentlicht: 19.04.2007 08:34    Kurz-URL: https://glm.io/51775

Motorolas Handysparte erweist sich als Verlustbringer

Nettoverlust von 181 Millionen US-Dollar im 1. Quartal 2007

Motorola musste im 1. Geschäftsquartal 2007 einen herben Verlust hinnehmen. Konnte das Unternehmen vor einem Jahr einen Nettogewinn von 686 Millionen US- Dollar bzw. 0,27 US-Dollar pro Aktie aufweisen, musste nun ein Nettoverlust von 181 Millionen US-Dollar bzw. 0,08 US-Dollar pro Aktie verkündet werden. Schuld an der Entwicklung hat die Handysparte.

Besonders in Europa und den Schwellenländern lief das Handygeschäft von Motorola im 1. Quartal schlecht an, was vor allem durch die starke Konkurrenz bedingt war. Der Handybereich verbuchte einen operativen Verlust von 260 Millionen US-Dollar - andere Bereiche arbeiten profitabel.

Der Umsatz von Motorola belief sich im Berichtszeitraum auf 9,4 Milliarden US-Dollar. Auch wenn im Bereich Netzwerk- und Heimgerätetechnik ein Umsatzplus erwirtschaftet wurde, konnte damit nicht das 15-prozentige Minus im Handybereich ausgeglichen werden - in Zahlen sank der Umsatz in diesem Bereich im Jahresvergleich von 6,4 auf 5,4 Milliarden US-Dollar.

Für das laufende 2. Quartal erwartet man einen Gewinn von zwei bis drei US-Cent pro Aktie.  (ad)


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