Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0703/51213.html    Veröffentlicht: 20.03.2007 11:43    Kurz-URL: https://glm.io/51213

Nvidia hilft bei "Crysis" kräftig mit

Zwei Programmierer an Crytek abgestellt

Das Aushängeschild der kommenden DirectX-10-Spiele, Crysis, sorgt bei jeder Vorführung für offene Münder - daran ist Nvidia nicht ganz unschuldig. Die aufwendige Grafik des 3D-Shooters wird maßgeblich vom Grafikchip-Hersteller mitentwickelt.

Crysis
Crysis
Wie Nvidia-Sprecher Jens Neuschäfer am Rande der Microsoft-Veranstaltung "Games for Windows" am 19. März 2007 in München erklärte, arbeiten zwei Programmierer von Nvidia seit neun Monaten bei Crytek in Frankfurt am Main. Die beiden unentgeltlich abgestellten Programmierer sorgen dort vor allem für einige der Shader-Programme unter DirectX 10, die Crysis zu seinem Quantensprung in der Spiele-Grafik verhelfen.

Crysis
Crysis
Diese Maßnahme läuft unter dem Programm "The way it's meant to be played" (TWIMTBP) - das Logo dieser Aktion findet sich inzwischen auf vielen Spieleverpackungen und teils auch im Vorspann. Wie Neuschäfer betonte, ist derartige Entwicklerunterstützung durch Nvidia stets kostenlos und soll dazu dienen, möglichst schnell Titel im Markt zu sehen, welche die Möglichkeiten neuer Hardware besonders gut vorführen. Einziger Eingriff in die Entwicklung ist das Bereitstellen einer frühen Version des Spiels, die dann von Nvidia auf 200 verschiedenen PC-Konfigurationen getestet wird. Ist dieser Test erfolgreich, erhält das Spiel das TWIMTBP-Logo.

Dass Crysis bei so massiver Unterstützung nur auf Nvidia-Karten gut aussieht, muss man indes nicht befürchten - meint zumindest AMD. Lars Weinand von AMD erklärte gegenüber Golem.de, dass der Shooter auch auf den kommenden R600-Grafikkarten alle seine DirectX-10-Funktionen ausspielen können soll.  (nie)


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Nvidia (.com): http://www.nvidia.com

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