Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0703/50990.html    Veröffentlicht: 09.03.2007 13:13    Kurz-URL: https://glm.io/50990

US-Verkehrsministerium: Windows-Vista-Upgrade verboten

Kompatibilitätsprobleme befürchtet

Im Januar 2007 hat das amerikanische Verkehrsministerium seinen Mitarbeitern ein Upgrade auf Windows Vista, Office 2007 und Internet Explorer 7 untersagt. CIO Daniel Mintz argumentiert: Es scheint kein Anwendungsszenario - weder in technischer noch in ökonomischer Hinsicht - zu geben, das dafür spricht, auf die neuen Microsoft-Versionen umzusatteln. Es scheint eher viele Gründe zu geben, nicht zu wechseln. Microsoft hat reagiert und vorgeschlagen, dem Ministerium die Software noch einmal zu erklären.

In einem Memorandum, das Mintz am 19. Januar 2007 veröffentlicht hat, steht zu lesen, dass interne sowie zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Gartner durchgeführte Evaluierungen ergeben hätten, dass ein Upgrade keine Vorteile brächte.

Im Gegenteil befürchtet das Verkehrsministerium, dass bei einem Upgrade die Kompatibilität mit Office 2007 gefährdet sei und dass das Upgrade zu einem Zeitpunkt stattfinden würde, an dem der Umzug der Behörde geplant sei und daher nicht genügend IT-Spezialisten zur Verfügung stünden, um Umzug und Einführung der neuen Version zugleich zu bewerkstelligen. Außerdem befürchte man unter den Ministerialen, dass einige Anwendungen wie Aspen 2.8.1, ISS 2.11, ProVu 3.1.1 und Capri 6.5 nicht mehr laufen würden.

Microsofts Antwort ist auf dem Blog von Mary Jo Foley nachzulesen. Die Kernaussage: Windows Vista, Office 2007 und Internet Explorer 7 seien weithin von Analysten anerkannte Produkte, die tiefgreifende Verbesserungen hinsichtlich Sicherheit, Managementfunktionen, neuen Zusammenarbeitsmöglichkeiten und Produktivitätsverbesserungen bringen. Schließlich denke Microsoft, dass das Unternehmen dem US-Verkehrsministerium helfen könne zu verstehen, wie diese Produkte der Behörde nützen könnten.

Der Upgrade-Stop für Windows Vista, Internet Explorer 7 und Office 2007 betrifft 15.000 Rechner, die derzeit unter Windows XP arbeiten. Ein ähnliches Dekret gilt für das Luffahrtmininsterium (FAA), das 45.000 Desktops zählt.

In spätestens 180 Tagen soll ein Folgememorandum veröffentlicht werden.  (yg)


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Links zum Artikel:
Microsoft - Windows Vista (.com): http://www.microsoft.com/windowsvista/default.mspx
Windows Vista Upgrade Advisor: http://www.microsoft.com/windowsvista/getready/upgradeadvisor/default.mspx

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