Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0701/49974.html    Veröffentlicht: 17.01.2007 10:26    Kurz-URL: https://glm.io/49974

Freecom liefert externe eSATA-Festplatten bis 500 GByte

Volle Geschwindigkeit von SATA-Festplatten versprochen

In drei Versionen bietet Freecom sein "Hard Drive Pro" an. Die externe Festplatte ist eines der wenigen Modelle, das über die Schnittstelle eSATA an den PC angeschlossen wird, der dazu über einen Serial-ATA-Controller verfügen muss.

Im SATA-Standard ist der externe Betrieb über eSATA ausdrücklich vorgesehen. Auf Grund der sehr günstigen USB-2.0-Lösungen für externe Laufwerke kommt eSATA bisher aber kaum zum Einsatz. Auch die Zahl an Mainboards mit eSATA ist gering, doch ist der Anschluss auf der ATX-Blende gar nicht nötig: Der interne SATA-Anschluss auf dem Mainboard kann über eine PCI-Slotblende auch nach außen geführt werden.

Freecom Hard Drive Pro
Freecom Hard Drive Pro
Ein neues Laufwerk für eSATA kommt jetzt von Freecom und soll laut seinem Hersteller ab sofort bei den Händlern stehen. Das "Hard Drive Pro" lässt sich außer per SATA auch über USB 2.0 anschließen. Es steckt in einem Gehäuse aus gebürstetem Aluminium, für das Freecom den "IF Product Design Award" erhalten hat. Mitgeliefert wird neben Laufwerk, Netzteil und Kabeln auch das Backup-Programm "True Image" von Acronis.

Nachfolger mit FireWire
Nachfolger mit FireWire
Die Preise sind nicht gerade günstig ausgefallen: 169,- Euro sind für 250 GByte zu bezahlen, für 239,- Euro gibt es 400 GByte und 500 GByte kosten 279,- Euro. Da externe USB-2.0-Gehäuse schon um 20,- Euro zu haben sind und eine 250-GByte-Festplatte für unter 70,- Euro, fällt der Aufpreis für die schnelle Verbindung heftig aus. Wer jedoch oft größere Datenmengen transportieren muss, die dann auf einem anderen Medium landen müssen, kann nun zumindest die volle Geschwindigkeit der externen Platte nutzen. Laut Freecom werden Platten sowohl von Hitachi als auch von Samsung verbaut. Die Bilder in unserer Galerie zeigen teilweise bereits das Nachfolgemodell, das - wie auf der Rückseite zu sehen - auch eine Firewire-Schnittstelle besitzen wird. Wann es erscheint, steht noch nicht fest.  (nie)


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