Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0612/49265.html    Veröffentlicht: 04.12.2006 10:22    Kurz-URL: https://glm.io/49265

Knoppix für Cluster überarbeitet

ParallelKnoppix 2.0 nutzt das Message Passing Interface

Die für die Verwendung in Clustern angepasste Knoppix-Version ParallelKnoppix ist in der Version 2.0 erschienen, die nur noch das Message Passing Interface (MPI) verwendet. Das Setup soll sich zur Wiederverwendung speichern lassen. Da es sich um eine Live-CD handelt, muss ParallelKnoppix nicht installiert werden, um verteilte Berechnungen durchzuführen.

ParallelKnoppix ist eine Variante der Linux-Live-CD Knoppix, die für das verteilte Rechnen in Netzwerken ausgelegt ist. Sofern die verwendeten Netzwerkkarten den Bootvorgang über das Netzwerk unterstützen, soll sich so ein Cluster in weniger als 15 Minuten einrichten lassen. Nach dem Ende der Berechnungen bleiben so keine Spuren auf den Computern zurück. ParallelKnoppix lässt sich für den Dauereinsatz aber auch fest installieren.

Die neue Version 2.0 unterstützt nur noch das Message Passing Interface (MPI), während Vorgängerversionen auch noch parallele virtuelle Maschinen einsetzen konnten. Bei MPI erfolgt der Nachrichtenaustausch zwischen den verteilt laufenden Prozessen einfach über TCP.

In der neuen Version soll es außerdem einfacher sein, eine erstellte Konfiguration zur Wiederverwendung zu speichern. Zum Einsatz kommt der Linux-Kernel 2.6.18.3 und KDE 3.5.4 wird als Oberfläche mitgeliefert. ParallelKnoppix 2.0 steht auf der Projektseite zum Download bereit.  (js)


Verwandte Artikel:
Offizielle Fedora-Live-CD verfügbar   
(04.12.2006, https://glm.io/49267 )
Xfld: Live-CD gibt Ausblick auf Xfce 4.4   
(30.10.2006, https://glm.io/48635 )
Fedora Core 6 als Live-CD verfügbar   
(25.10.2006, https://glm.io/48569 )
Elive 0.5 - Live-CD mit Enlightenment   
(25.09.2006, https://glm.io/47999 )
Inoffizielle Fedora-Live-CDs   
(29.08.2006, https://glm.io/47460 )

Links zum Artikel:
ParallelKnoppix (.net): http://parallelknoppix.cebacad.net/

© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/