Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0611/48847.html    Veröffentlicht: 09.11.2006 10:28    Kurz-URL: https://glm.io/48847

Mozilla-Nachfolger SeaMonkey 1.1 erreicht Beta-Status

Sicherheits-Update für SeaMonkey 1.x verfügbar

Die Arbeiten an der Browser-Suite SeaMonkey 1.1 schreiten voran. Die Entwickler haben nach der Alpha-Version nun eine Beta veröffentlicht, die vor allem Fehlerkorrekturen enthält. Außerdem steht nach Erscheinen von Firefox und Thunderbird 1.5.0.8 nun auch SeaMonkey in der Version 1.0.6 bereit, die einige Sicherheitslücken schließt.

SeaMonkey 1.1 Alpha
SeaMonkey 1.1 Alpha
Die Beta von SeaMonkey 1.1 gibt nun einen Warndialog aus, bevor about:config aufgerufen wird. Zudem wurde das Verhalten der SideBar für die Websuche verbessert. Ansonsten wurden Fehlerkorrekturen an den Neuerungen der kommenden SeaMonkey-Version vorgenommen.

So färbt SeaMonkey 1.1 die Adresszeile ein, sobald verschlüsselte Verbindungen aufgebaut werden. Der Nutzer soll damit leichter erkennen, wenn verschlüsselte Seiten besucht werden. Je nach Theme wählt SeaMonkey hier andere Farbtöne, so dass die Deutlichkeit bei einer anderen Oberflächengestaltung stärker ausfallen kann.

SeaMonkey 1.1 Alpha
SeaMonkey 1.1 Alpha
Bislang musste bei der Verwendung von Lesezeichen-Keywords zuvor der Begriff "keyword" in die Adresszeile eingegeben werden. Dies ist mit SeaMonkey 1.1 nicht mehr notwendig, weil die Keywords automatisch berücksichtigt werden. So führt beispielsweise die Eingabe von "golem" zum Aufruf der Homepage von Golem.de, wenn das entsprechende Keyword in den Lesezeichen zugewiesen wurde. Die eingebaute Rechtschreibkorrektur arbeitet nun auch in Textfeldern innerhalb von Webseiten, um Tippfehler zu erkennen.

SeaMonkey 1.1 Alpha
SeaMonkey 1.1 Alpha
SeaMonkey 1.1 bringt eine Tab-Vorschau; sobald der Mauszeiger über einem Tab-Reiter ruht, öffnet sich ein kleines Vorschaufenster, in dem eine Miniaturansicht der betreffenden Webseite zu sehen ist. Ferner lassen sich URLs oder Lesezeichen mit der Maus per Drag-and-Drop aufrufen. Wird etwa eine URL zwischen zwei geöffneten Tab-Fenstern abgelegt, öffnet dies ein neues Tab-Fenster mit der betreffenden Webseite.

Zudem liegt eine überarbeitete Version von ChatZilla bei und das Lesezeichen-Menü sowie die -Toolbar lassen sich über Kontextmenüs steuern. Weitere Änderungen betreffen die E-Mail-Funktionen in SeaMonkey. So wurde das Tagging erweitert, die Einstellungen für den Spam-Filter überarbeitet und die Erkennung von Phishing-E-Mails verbessert.

SeaMonkey 1.1 Alpha
SeaMonkey 1.1 Alpha
SeaMonkey 1.1 Beta steht für Windows, Linux und MacOS X zum Download zur Verfügung. Das SeaMonkey-Team weist darauf hin, dass es sich hierbei um eine Vorabversion handelt, die nur von Entwicklern und Testern eingesetzt werden sollte. Endkunden wird SeaMonkey 1.0.6 empfohlen.

Am gestrigen 8. November 2006 wurden bereits Sicherheits-Updates für Firefox sowie Thunderbird 1.5 veröffentlicht. Die damit geschlossenen Sicherheitslücken stecken auch in SeaMonkey, aber das Erscheinen der aktualisierten Version ließ noch auf sich warten. Mittlerweile steht SeaMonkey 1.0.6 für Windows, Linux und MacOS X zum Download bereit. Die aktuelle Version schließt verschiedene Sicherheitslücken und korrigiert einige Programmfehler.  (ip)


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Links zum Artikel:
Mozilla - SeaMonkey (.org): http://www.mozilla.org/projects/seamonkey/
Mozilla (.org): http://www.mozilla.org

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