Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0611/48840.html    Veröffentlicht: 09.11.2006 08:31    Kurz-URL: https://glm.io/48840

Fujifilm packt Gesichtserkennung in die Z5fd

6,3 Megapixel im schlanken Gewand

Fujifilm hat in Japan die Z5fd vorgestellt. Die Digitalkamera mit 6,3 Megapixeln ist mit einem Autofokus samt Gesichtserkennung ausgestattet und erreicht eine Lichtempfindlichkeit von ISO 1600. Die Gesichtserkennung soll bis zu zehn Personen erkennen können und ihre Arbeit innerhalb von nur 0,05 Sekunden erledigen.

Der 1/2,5-Zoll-Sensor ist in Fujifilms CCD-HR-Technik ausgeführt. Die Brennweite reicht von 36 mm bis 108 mm (umgerechnet auf eine 35-mm-Kleinbildkamera) bei F3,5 bis F4,2 sowie einem 6,2fachen Digitalzoom. Die Kamera kommt ohne Bildstabilisierungssystem daher und erreicht einen Motivabstand von 8 cm im Makromodus.

Auf der Kamerarückseite befindet sich ein 2,5-Zoll-TFT-Farbdisplay mit einer Auflösung von 230.000 Pixeln. Ein optischer Sucher ist nicht eingebaut. Die Z5fd verfügt neben einem Automatik- auch über einen Programm-Modus. Außerdem stehen insgesamt 14 Motivprogramme zur Auswahl.

Die Fokussierung erfolgt über ein Autofokus-System samt Hilfslicht, das in schlechten Beleuchtungssituationen hinzugeschaltet wird, um die Entfernung zu messen. Die Belichtungsmessung wird über eine 256-Zonen-Matrix vorgenommen.

Die Verschlusszeiten liegen zwischen 1/1000 bis 4 Sekunden und die einstellbare Empfindlichkeit rangiert zwischen ISO 100, 200, 400, 800 und 1600. Die volle Bildgröße wird bei allen Lichtempfindlichkeiten gewahrt.

Der Weißabgleich erfolgt wahlweise automatisch oder anhand verschiedener voreingestellter Werte für unterschiedliche Lichtsituationen. Eine manuelle Justage ist nicht vorgesehen.

Die Kamera verfügt über einen Selbstauslöser, der die Aufnahme um 2 oder 10 Sekunden verzögert. Serienaufnahmen mit 1,5 Bildern pro Sekunde lassen sich genauso anfertigen wie Intervallaufnahmen, bei denen entweder die ersten oder die letzten drei Bilder einer Serie nach Loslassen des Auslösers gespeichert werden. Die Kamera speichert Bilder und Videos auf xD-Cards und verfügt über einen 26 MByte großen Zwischenspeicher. Videoaufnahmen können bei einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln mit 30 Bildern pro Sekunde samt Ton angefertigt werden. Bei Videoaufnahmen kann nicht gezoomt werden.

Die Datenübertragung kann neben dem Speicherkartentausch auch per PictBridge-kompatibler USB-2.0-Schnittstelle oder per Infrarot (SimpleIR) erfolgen. Die Stromversorgung wird über einen Lithium-Ionen-Akku realisiert.

Die Fujifilm Z5fd misst 92,8 x 55 x 19,4 mm und wiegt leer, d.h. ohne Akku und Speicherkarte, 130 Gramm. Die Kamera soll in Japan Anfang Dezember 2006 erhältlich sein. Einen Preis teilte der Hersteller noch nicht mit.  (ad)


Verwandte Artikel:
Microsoft: Verbesserte künstliche Intelligenz in der Azure-Cloud   
(02.03.2018, https://glm.io/133117 )
Neue Dualkamera angeschaut: Sony will ISO 51.200 in Smartphones bringen   
(28.02.2018, https://glm.io/133039 )
Soziales Netzwerk: Facebook bietet erweiterte Gesichtserkennung für Fotos an   
(28.02.2018, https://glm.io/133055 )
Sony: Alpha 7 III erhält Vollformat-Sensor mit hohem Dynamikumfang   
(27.02.2018, https://glm.io/133038 )
Canon: Zwei neue DSLRs für Einsteiger   
(27.02.2018, https://glm.io/133012 )

Links zum Artikel:
Fujifilm: http://www.fujifilm.de
Fujifilm (.com): http://www.fujifilm.com

© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/