Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/9908/4291.html    Veröffentlicht: 30.08.1999 11:46    Kurz-URL: https://glm.io/4291

Wohnen mit Big Brother: Häuser der Zukunft

Mit dem SmartHome-Konzept präsentiert die Deutsche Telekom im Technisch-Wissenschaftlichen Forum auf der Internationalen Funkausstellung '99 einen etwas futuristisch anmutenden Lösungsansatz für das vernetzte Heim der Zukunft.

Im SmartHome werden Haushaltsgeräte, Beleuchtung, Unterhaltungselektronik, Sensoren, Temperaturregler, Fenster- und Türöffner, Heizungen und Kühlsysteme, Fernseher, Computer, Telefon und Fax vernetzt.

In eine neu zu installierende "Kommunikationsdose" gesteckt oder über Funk melden sich Geräte von selbst an und konfigurieren sich. Man kauft ein neues Radio, schließt es an die Dose an und schon ist es auf die Lieblingssender programmiert. Dumm natürlich nur, wenn das Radio nicht den passenden Anschluß hat.

Basis für SmartHome ist die Zusammenführung von Funktionalitäten bisher getrennter Endgeräte und Dienste zu einer gemeinsamen technischen In-house-Plattform. Für die Vernetzung müssen dankenswerterweise keine Wände aufgestemmt werden. So wurde vor kurzem die weltweit erste drahtlose ISDN-Vernetzung präsentiert.

Die Kommunikationssteckdose zu Hause wird ins Internet führen, beispielsweise über ISDN oder einen breitbandigen ADSL-Zugang. Zwischen Hausnetz und Internet kommen neuartige Gateways und intelligente Plattformen zum Einsatz, die für die technische Anpassung der internen und externen Netze sorgen. So können die Bewohner jedes häusliche Gerät über das Internet oder - per Sprache - von jedem Telefon aus überwachen und fernsteuern. Auch Hacker wird das freuen.  (ad)


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