Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0601/42868.html    Veröffentlicht: 23.01.2006 14:11    Kurz-URL: https://glm.io/42868

Ning verlässt Betaphase

Baukasten für Social Applications

Mit Ning soll jeder so genannte Social Applications erstellen können - nun hat das Projekt die Betaphase verlassen und bietet auch Premium-Accounts an. Bereits jetzt stehen vielzählige Anwendungen bereit, die als Basis für eigene Applikationen dienen können und weitere Funktionen sind bereits in Vorbereitung.

Im Oktober 2005 startete Netscape-Mitbegründer Marc Andreessen gemeinsam mit Gina Bianchini die Plattform Ning, einen Baukasten für Social Applications. Jeder angemeldete Nutzer kann damit eigene Anwendungen nach dem Prinzip von Flickr und Co erstellen, entweder indem vorhandene Applikationen geklont und an die eigenen Wünsche angepasst werden oder man setzt mit PHP und HTML neue Ideen um.

Ning
Ning
Nun hat Ning die Betaphase verlassen, so dass sich jeder registrieren und selbst Anwendungen erstellen kann. Dabei ist es jetzt auch erlaubt, Google- oder Yahoo-Anzeigen in den eigenen Social Apps zu schalten. Ebenfalls ist es nun möglich, Domains auf die Applikationen zu mappen oder deren Quelltext zu verstecken - für diese drei Möglichkeiten wird jedoch ein kostenpflichtiger Premium-Account vorausgesetzt. Noch bis Juni 2006 ist das Schalten von Anzeigen kostenlos, für das Verstecken des Quelltextes kassiert Ning 7,95 US-Dollar pro Monat, das Aufschalten einer Domain kostet 4,95,- US-Dollar pro Monat. Für 9,95 US-Dollar im Monat kann zusätzlich der Speicherplatz von einem GByte auf 25 GByte pro Applikation erhöht werden.

Zusätzlich wurde die "Ning-Sidebar" überarbeitet, die als zentrales Element in der Ning-Community erscheint und die wichtigsten Funktionen anbietet. Die Leistungsfähigkeit der Server und damit der Applikationen soll ebenfalls gesteigert worden sein.

In Zukunft soll die Nutzung von Ning noch weiter vereinfacht werden, so dass beispielsweise neue Anwendungen erstellt werden können, ohne mit Quelltext in Berührung zu kommen und es sollen weitere Beispiele zum Klonen bereitstehen. Entwickler sollen zukünftig außerdem Ruby und weitere Programmiersprachen einsetzen können.

Mehr zu Ning verrät auch der Golem.de-Artikel zum Start der Plattform.  (js)


Verwandte Artikel:
Ning: Baukasten für Social Apps   
(07.10.2005, https://glm.io/40861 )
Websicherheit: Verwaiste Domains als Sicherheitsrisiko   
(07.09.2017, https://glm.io/129917 )
Netscape-Gründer setzt auf PHP   
(30.09.2005, https://glm.io/40756 )
Yahoo übernimmt Playlisten-Site Webjay   
(10.01.2006, https://glm.io/42621 )
YouTube: Flickr für Video erhält 3,5 Millionen US-Dollar   
(08.11.2005, https://glm.io/41506 )

Links zum Artikel:
Ning (.com): http://www.ning.com/

© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/