Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0601/42455.html    Veröffentlicht: 03.01.2006 08:59    Kurz-URL: https://glm.io/42455

Microsoft: Was ein PC für Windows Vista haben sollte

Durchweg schnelle Hardware für Vista erforderlich

Charlie Russel, Microsoft-Verantwortlicher für den Bereich Windows Server, Sicherheit und Tablet PCs, hat die Hardware-Voraussetzungen für Microsofts kommendes Desktop-Betriebssystem Windows Vista skizziert. Auch wenn Vista noch nicht fertig ist, so ist abzusehen, dass die Anforderungen nicht gerade gering sind. Die jetzt veröffentlichten Tipps sind eher als generelle Richtschnur zu sehen und beziehen sich auf die Beta-Produkte von Microsofts Vista von Mitte 2005.

So schreibt Russel, dass man die derzeitig als Mittelklasse gehandelten Prozessoren von AMD und Intel als passend für die Basisfunktionen von Vista ansehen könne. Die Prozessoren darunter würden auch funktionieren, aber nicht das optimale "Erlebnis" bieten - vor allem nicht beim Spielen oder bei der Videobearbeitung. Die Dual-Core-Prozessoren und auch die 64-Bit-Varianten von Intel und AMD seien eine ausgezeichnete Wahl für Vista.

Beim Hauptspeicher werden als Minimum 512 MByte genannt. Günstig sei aber ein 1 GByte und darüber hinaus. Hinsichtlich der Grafikkarte wies Russel darauf hin, dass es sinnvoll sei, wenn die Treiber das Windows Display Driver Model (WDDM) unterstützen, wenn man alle grafischen Besonderheiten der Benutzeroberfläche nutzen wolle. Genauere Empfehlungen gibt es noch nicht. Wer jetzt einen PC zusammenstellt, der später auch mit Vista aufgerüstet werden soll, sollte eine DirectX-9-fähige Karte verwenden, die nicht im Niedrigsegment angesiedelt ist und mindestens 64 MByte RAM hat. Auf PCI-Express oder AGP legte sich Russel nicht fest, man solle zumindest einen der beiden Technologien auf dem Board haben. Bei integrierten Grafikkarten solle man darauf schauen, dass diese WDDM unterstützen. Dies tun beispielsweise Intels 945G-Chipset oder ATIs RS400 und RS480. Auch bei Notebooks solle man darauf achten.

Zur Größe von Festplatten äußerte er sich nicht. Man solle aber auf IDE-Platten mit 7.200 Umdrehungen pro Minute und mindestens 2 MByte großem Cache achten. Eine SATA-Platte mit 8 MByte Cache und NCQ (Native Command Queuing) würde deutlich zur Systembeschleunigung beitragen. Im DVD-Bereich wurden keine konkreten Empfehlungen gemacht, außer dass das Gerät das Plus- und Minus-Format beherrschen sollte, was aber unabhängig von Vista sein sollte.

Die Netzwerkkarte sollte mindestens Fast-Ethernet beherrschen. Im Notebook-Bereich empfiehlt man 802.11 g.  (ad)


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Links zum Artikel:
Microsoft: http://www.microsoft.de
Microsoft - Windows Vista (.com): http://www.microsoft.com/windowsvista/default.mspx
Microsoft (.com): http://www.microsoft.com

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