Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/9908/4230.html    Veröffentlicht: 25.08.1999 09:47    Kurz-URL: https://glm.io/4230

Schieflage im 3D-Chip-Markt

Kein einheitliches Bild spiegeln die Quartalszahlen der Grafikchip-Hersteller 3dfx und nVidia wieder.

Während man bei nVidia den Umsatz auf 78 Millionen US-Dollar fast mehr als verfünffachen konnte, meldet 3dfx "nur" knapp eine Umsatzverdopplung von 58,6 auf 105 Millionen US-Dollar. Im Ergebnis konnte nVidia sogar an 3dfx vorbeiziehen und meldete einen Gewinn von 6,7 Millionen US-Dollar, nachdem man im Vorjahr zu diesem Zeitpunkt noch Verluste in Höhe von 9,7 Millionen melden mußte. Im Gegensatz dazu wandelte sich der Gewinn von 9 Millionen US-Dollar, den 3dfx noch vor einem Jahr melden konnte, in einen Verlust von 11,6 Millionen um.

Dabei darf man allerdings nicht übersehen, daß sich in den Zahlen von 3dfx die Übernahme von STB widerspiegelt, die durch leichte Verzögerungen, so 3dfx Chef Greg Ballard, die Bilanz noch schlechter aussehen ließe.

Bis zum Ende des Jahres wollen beide Hersteller ihre Chips der nächsten Generation vorstellen. Während nVidia den NV10 anscheinend schon auf der IFA in Berlin präsentieren wird, hält man sich bei 3dfx noch bedeckt, zumindest bis zur Londoner Spielefachmesse ECTS im September.  (ji)


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