Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0512/42133.html    Veröffentlicht: 12.12.2005 10:21    Kurz-URL: https://glm.io/42133

Stellenabbau: Appelle an den Telekom-Aufsichtsrat

Robbie Williams singt auf der Weihnachtsfeier von T-Mobile

Ver.di appelliert an den Aufsichtsrat der Deutschen Telekom AG, dem vom Vorstand des Unternehmens geplanten Abbau von 32.000 Stellen nicht zuzustimmen. Derweil mobilisiert die Gewerkschaft tausende Telekom-Mitarbeiter zu Protestmärschen.

Der angekündigte Abbau von 32.000 Arbeitsplätzen sei weder aus Sicht der Beschäftigten nachvollziehbar noch aus Kundensicht vertretbar. "Es gibt belegbare Hinweise darauf, dass der seit Jahren fortschreitende Arbeitsplatzabbau bei der Telekom mit der beklagten Verschlechterung von Qualität und Serviceleistung korrespondiert", merkt Ver.di-Vize Franz Treml an.

Die Gewerkschaft will den Konzern von einer Innovations-, Qualitäts- und Serviceoffensive überzeugen, um dem gestiegenen Wettbewerbsdruck und den zunehmenden technologischen Herausforderungen besser begegnen zu können. So könnten Arbeitsplätze gehalten und geschaffen sowie Marktchancen genutzt werden, meint die Gewerkschaft.

In Anbetracht der geplanten Stellenstreichungen sorgte die Telekom-Tochter T-Mobile für weiteren Unmut, als am Wochenende Robbie Williams auf der Weihnachtsfeier der Telekom-Tochter auftrat. Der Sänger wirbt für den Mobilfunk-Anbieter.  (ji)


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Links zum Artikel:
Deutsche Telekom: http://www.dtag.de
Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di: http://www.verdi-net.de/

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