Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0512/42115.html    Veröffentlicht: 09.12.2005 11:35    Kurz-URL: https://glm.io/42115

Catalyst 5.12 - Radeon-Treiber für Dual-Core optimiert

Ebenfalls neu: Linux-Treiber mit weniger Fehlern

ATIs monatlicher Treiber-Nachschub bringt im Dezember 2005 eine Optimierung auf Dual-Core-Prozessoren mit sich. Vom Radeon-Treiberpaket Catalyst 5.12 sollen unter Windows XP vor allem Spiele profitieren, bei denen die Prozessorleistung entscheidend ist. Auch für Linux hat ATI neue Treiber veröffentlicht, die von einigen Problemen befreit sein sollen.

Unter Windows XP, dessen Media Center Edition und auch der Windows XP Professional x64 Edition soll der Catalyst 5.12 mehr Leistung nicht nur mit Dual-Core-CPUs, sondern auch mit Intels Hyperthreading-fähigen Prozessoren mit sich bringen. Am deutlichsten soll der Zuwachs bei Far Cry zu spüren sein, hier spricht ATI von bis zu 25 Prozent mehr Leistung. Bei Comanche 4 sollen bis zu 20 Prozent, bei Tomb Raider Angel of Darkness und Unreal Tournament 2004 bis zu 10 Prozent, bei Half-Life 2 bis zu 8 Prozent und bei Splinter Cell in einigen Teilen des Spiels ebenfalls bis zu 8 Prozent mehr Leistung gemessen worden sein. Auch beim eher die Grafikkarte als den Prozessor quälenden Benchmark 3DMark 05 steigt die Leistung noch um 5,7 Prozent.

Neue Funktionen hat ATI dem Catalyst 5.12 nicht spendiert, dafür wurden wieder einige Probleme mit Spielen und Anwendungen beseitigt. Beispielsweise soll Doom 3 unter Windows XP MCE mit aktivem CrossFire keine Grafikfehler mehr machen, EverQuest 2 auf Grafikkarten mit Chips der Radeon-X1800-Serie nach 5 Minuten nicht mehr zum Einfrieren des Betriebssystems führen und Quake 4 nun auch im Ultra-Qualitätsmodus laufen.

Weitere Probleme wurden beim Bildschirm-Klon-Modus, beim VPU-Recover-Modus sowie mit Crossfire und Radeon-X800-Karten behoben. Besitzer eines 30-Zoll-Apple-Cinema-Displays sollen mit Radeon-X1300-Grafikkarten nun ein korrektes Bild unter Windows 2000 erhalten. Farbprobleme nach dem Entfernen und Anschließen eines DVI-Displays im laufenden Betrieb sollen ebenfalls nicht mehr auftreten. Eine Liste aller behobenen und noch zu lösenden bekannten Probleme findet sich in den Release-Notes des Treibers.

Den Catalyst 5.12 gibt es für Windows XP, Windows XP MCE, Windows XP x64 und Windows 2000 zum Download über ATIs Website. Unterstützt werden Radeon-Grafikchips bis hoch zum Radeon X1800 XT und Onboard-Grafikkerne.

Auch für Linux hat ATI neue Treiber veröffentlicht, die Versionsnummer 8.20.8 beseitigt Probleme mit nicht mehr aus dem Stromsparmodus aufwachenden Rechnern und Kompatibilitätsprobleme mit Kernel-Versionen 2.6.13 und 2.6.14 wurden behoben. Für Linux-Nutzer bietet ATI zudem neuerdings einen RSS-Feed an, der über neue Treiber informiert: www.ati.com/online/rss/atilinuxdriver.rss.

ATIs aktuelle Windows- und Linux-Treiber finden sich unter www.ati.com/support/driver.html.  (ck)


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Links zum Artikel:
ATI (.com): http://www.ati.com
ATI (.com) - Treiber: http://www.ati.com/support/driver.html

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