Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0511/41846.html    Veröffentlicht: 25.11.2005 10:55    Kurz-URL: https://glm.io/41846

VMware Workstation 5.5 steht zum Download bereit

Bessere Unterstützung von 64-Bit- und SMP-Systemen

Noch hat VMware die Version 5.5 seines Workstation-Produktes zwar nicht angekündigt, auf der Website des Unternehmens steht diese Version aber schon jetzt zum Download bereit. Sie wartet mit voller 64-Bit-Unterstützung für Host- und Gast-Betriebssysteme auf, wobei in den virtuellen Maschinen nun auch mehrere Prozessoren zur Verfügung stehen, sofern diese im Rechner stecken.

Noch ist die "virtuelle SMP-Unterstützung" als experimentell gekennzeichnet. Sie erlaubt es auf Multi-Prozessor-Systemen, auch in den virtuellen Maschinen auf mehrere CPUs zuzugreifen. Dabei lassen sich die Prozessoren gezielt einzelnen virtuellen Maschinen zuordnen.

Für 64-Bit-Systeme kann VMware nun Intels Netzwerkadapter PRO/1000 MT emulieren. Verbessert wurde auch die WLAN-Unterstützung, entsprechende Netzwerkadapter stehen nun auch in einer Bridged-Konfiguration unter Linux zur Verfügung. USB-Geräte werden nun automatisch verbunden bzw. getrennt, wenn diese an den Host PC angesteckt oder entfernt werden und unter Linux bietet VMware 5.5 nun auch die Möglichkeit, dass sich die grafische Auflösung des Gastsystems automatisch an die Konsolengröße anpasst.

Mit dabei ist auch der kostenlose VMware Player. Die Software läuft unter Linux und Windows und erlaubt es, virtuelle Maschinen zu nutzen, nur einrichten lassen diese sich nicht. Dazu bedarf es dann beispielsweise der Software VMware Workstation. Allerdings stehen auch fertige virtuelle Maschinen zum Download bereit, die sich direkt mit VMWare Player nutzen lassen.

VMware Workstation 5.5 kann zudem auch mit virtuellen Maschinen anderer Systeme umgehen und beispielsweise virtuelle Maschinen von Microsoft Virtual PC und Virtual Server sowie Symantec LiveState Recovery importieren. Auch Norton Ghost 9 wird auf diese Weise unterstützt. Dazu wurde der bislang eigenständige "VMware Virtual Machine Importer" in das Workstation-Produkt integriert.

Zudem wurde in der neuen Version die Zahl der unterstützten Host-Systeme erweitert, sowohl im 32-Bit- als auch im 64-Bit-Bereich. Neu dabei sind unter anderem Red Hat Enterprise Linux 4.0 Update 2, SUSE Linux 10 sowie Ubuntu Linux 5.10 und 5.04. Als Gäste werden nun explizit auch Red Hat Linux Advanced Server 3.0, SUSE Linux 10, SUSE Linux 9.3, SUSE Linux Pro 9.2, FreeBSD 5.3 und 5.4, Ubuntu Linux 5.10 und 5.04 sowie Turbolinux Desktop 10 unterstützt.

Details zu VMware Workstation 5.5 finden sich in den Release Notes, unter vmware.com/download/ws steht die neue Version bereits zum Download bereit, auch wenn als Veröffentlichungsdatum hier der 29. November 2005 angegeben wird.  (ji)


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