Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0511/41453.html    Veröffentlicht: 07.11.2005 11:32    Kurz-URL: https://glm.io/41453

E-Plus mit mehr als 10,1 Millionen Kunden

Umsatz pro Kunde und auch der operative Gewinn sind gesunken

E-Plus konnte die Zahl seiner Kunden im dritten Quartal 2005 auf 10,1 Millionen steigern, das sind rund eine Million Kunden bzw. 12 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Allein im dritten Quartal 2005 legte E-Plus um 327.000 Kunden zu, der Marktanteil des Mobilfunk-Anbieters bleibt dennoch konstant bei 13,2 Prozent.

Dabei setzt E-Plus auf eine Mehrmarkenstrategie: Nach dem Start des Mobilfunk-Discounters simyo im Mai folgten im August die Einführung der Flatrate-Marke BASE und im September Angebote für jugendliche Zielgruppen mit dem Partner VIVA sowie vor kurzem die Ansprache türkischstämmiger Mitbürger durch die Marke Ay Yildiz.

E-Plus gewann in erster Linie Vertragskunden, denn rund zwei Drittel der 327.000 Neukunden im dritten Quartal haben sich für einen E-Plus-Laufzeitvertrag entschieden. Während im dritten Quartal 2004 der Anteil der Vertragskunden am Kundenbestand bei 49 Prozent lag, waren es im dritten Quartal dieses Jahres 52 Prozent. Die Zahl der Vertragskunden erhöhte sich so innerhalb eines Jahres um 19 Prozent von 4,426 auf 5,258 Millionen.

Auch der Anteil der Geschäftskunden sei weiter gestiegen. E-Plus zählt rund 1,57 Millionen Geschäftskunden.

Der operative Umsatz von E-Plus lag im dritten Quartal 2005 mit 717 Millionen Euro um sechs Prozent über dem des Vorjahresquartals (677 Millionen Euro). Der Umsatz aus Mobilfunk-Dienstleistungen stieg auf 644 Millionen Euro - ein Wachstum um 48 Millionen Euro bzw. acht Prozent.

Doch das Wachstum fordert auch Tribut. So ist das operative Ergebnis (EBITDA) im Vergleich zum Vorjahresquartal von 178 Millionen Euro auf 169 Millionen Euro gesunken. Die EBITDA-Marge lag aber im dritten Quartal bei 23,7 Prozent und damit zwei Prozentpunkte höher als im zweiten Quartal. Dieser Anstieg resultiert aus sinkenden Ausgaben für den Einkauf von Endgeräten verbunden mit der Abkehr von Handy-Subventionen. Allerdings lag die EBITDA-Marge im Vorjahresquartal bei 26,9 Prozent.

Der monatliche Durchschnittsumsatz pro Kunde (blended ARPU) betrug im dritten Quartal 21 Euro. Im vergleichbaren Vorjahresquartal waren es 22 Euro.  (ji)


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