Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/9908/4088.html    Veröffentlicht: 09.08.1999 16:07    Kurz-URL: https://glm.io/4088

3dfx unterstützt Linux' Direct Rendering

Linux Antwort auf Microsofts DirectX Schnittstelle bekommt jetzt Rückendeckung von 3dfx , die Linux-Treiber der Voodoo3-Grafikkartenserie soll noch in diesem Jahr entsprechend erweitert werden. Die Entwicklung von Precision Insights (DRI) für Linux wird von Red Hat und Silicon Graphics finanziell unterstützt und soll die Erstellung von Multimedia-Anwendungen und vor allem auch Spielen erleichtern.

DRI erlaubt, wie auch DirectX, den direkten Zugriff auf die Hardware, so daß diese besser ausgereizt und ihre Leistung besser entfalten kann. Jede Anwendung kann unter xFree86 direkt in sein eigenes Fenster rendern. Unter DRI bleibt der X Server während allen OpenGL-Berechnungen aktiv und kann auf Benutzereingaben reagieren.

3dfx unterstützt neben Linux sämtliche Windows-Betriebssysteme, seit kurzem auch MacOS und den Newcomer "BeOS". Damit ist 3dfx einer der wenigen Hersteller, die auf allen Hochzeiten tanzen - für den Kunden kann das nur gut sein.  (ck)


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