Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/9908/4041.html    Veröffentlicht: 04.08.1999 09:43    Kurz-URL: https://glm.io/4041

buecher.de kommt mit Bibliotheken ins Geschäft

Der deutsche konzernunabhängige Internet-Buchhändler buecher.de wird künftig zur unmittelbaren Plattform für Bücherbestellungen von Bibliotheken und deren Millionen Nutzern. Der Startschuß fällt in den nächsten Wochen durch eine großangelegte Kooperation mit der Siemens-Tochterfirma Sisis, einem der führenden Systemhäuser für Bibliotheken.

Im Rahmen dieser "WEB - 4 - LIB" Sponsorschaft erhalten in einem ersten Schritt 65 große deutsche Bibliotheken (darunter München, Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, Chemnitz, Freiburg, Göttingen und Hannover) Internet-Terminals, die den Nutzern samt Web-Zugang kostenfrei zur Verfügung stehen. In das Terminal fest eingespeist ist das Verzeichnis der jeweiligen Bibliothek. Leser, die hier nicht fündig werden, können ihre Suche mit einem einfachen vorgegebenen Klick auf den Websites von buecher.de fortsetzen - und dort bei Bedarf Bestellungen aufgeben.

Doch auch im internen Bibliotheks-Management-System SISIS besteht die Möglichkeit, einen festen Link zu buecher.de herzustellen. Diese Verbindung ermöglicht in Kürze allen ca. 400 Bibliotheks-Verwaltungen, die diese Software nutzen, Buchbestellungen zeit- und kostensparend online über buecher.de abzuwickeln.

Die Management-Software gibt die Order auf Wunsch automatisch an buecher.de weiter, der Internet-Buchhändler liefert dann zu üblichen Bibliothekskonditionen und gleich mit nötiger Codierung. Bislang mußten Bibliotheken ihre Bucheinkäufe - das Gesamtvolumen liegt in Deutschland, so buecher.de, bei 700 Millionen Mark pro Jahr - noch per Post, Fax oder telefonisch aufgeben.  (ji)


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