Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/9908/4026.html    Veröffentlicht: 02.08.1999 16:32    Kurz-URL: https://glm.io/4026

3dfx gibt Einblick in zukünftige 3D-Technologien

Mit einer neuen Technologie will 3Dfx seinen 3D-Grafikkarten einen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz verschaffen und bisher nicht gekannten Realismus auf den PC-Monitor bringen. Die T-Buffer getaufte Technologie soll neben Full-Scene Spatial Anti-Aliasing (Kantenglättung), Motion Blur (Bewegungsunschärfe) auch Depth of Field (Tiefenschärfe) Beschleunigung. Dabei handelt es sich um sonst nur aus Film, Fernsehen und Fotografie bekannte Techniken, die ein naturgetreueres 3D-Grafiken in Echtzeit ermöglichen sollen.

3dfx will die T-Buffer Technologie in die Grafikkarten der nächsten Generation integrieren und erstmals anspruchsvolle Echtzeit-Filmeffekte in Consumer PCs bringen, was vorher nur mit teurer Spezialhardware möglich war:

"Der Unterschied der Renderqualität ist dramatisch, wenn man die T-Buffer Effekte nutzt", sagte Gary Tarolli, Chief Technical Officer bei 3dfx. "Anwender werden sich nicht mehr länger mit scharfen, gezackten Polygonecken und unrealistischen Bewegungseffekten von derzeitigen 3D-Beschleunigern zufriedengeben. Anstattdessen werden Kunden nun nahezu fotorealistische in Echtzeit gerenderte Bilder erleben."

Näheres zur Verfügbarkeit der nächsten Generation von Beschleunigern, die T-Buffer einsetzen werden, hat 3dfx noch nicht offiziell angekündigt. Das dürfte sich jedoch in den nächsten Wochen ändern, es ist zu hoffen, daß T-Buffer schon in "Voodoo4" zu finden sein wird.  (ck)


© 1997–2020 Golem.de, https://www.golem.de/