Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/9908/4018.html    Veröffentlicht: 02.08.1999 10:26    Kurz-URL: https://glm.io/4018

Plattformunabhängiges Speichermanagement mit Jiro

Wie Sun Microsystems mitteilte, wurde die bislang unter dem Codenamen Project StoreX bekannte Initiative der Speicherindustrie in Jiro umbenannt. Dabei handelt es sich um eine firmenübergreifende Strategie, die im Dezember 1998 mit dem Ziel gestartet wurde, eine Universalplattform für das Management von Speicher, Servern, Applikationen und Geräten in Netzwerken zu liefern. Sie ist plattformunabhängig und bietet echte Interoperabilität.

Die Entwickler verfügen über eine offene Plattform für Speichermanagement und -Controlling sowie zur Überwachung und Konfiguration von Datendiensten. Jiro implementiert sowohl Java als auch die Jini Technologie. Die Jiro Initiative bietet alle Voraussetzungen für netzwerkfähige Speicherlösungen, die flexibel und hochgradig skalierbar sind.

"Die Jiro Plattform liefert den gemeinsamen Nenner für die Entwickler von Speichermanagement-Applikationen und wird die Erstellung von flexibleren und effizienteren Lösungen weiter vorantreiben", erläutert Michael Schröder, Leiter Produktmanagement der Sun Microsystems GmbH.

Wie Sun weiter mitteilt, veröffentlichte die im April 1999 gebildete Expertengruppe für die Jiro Plattform eine Modellspezifikation, die nun von den Teilnehmern geprüft wird. Im Rahmen des Java Community Prozesses werden Mitglieder der Expertengruppe den Entwurf gemeinsam prüfen, Änderungsvorschläge einbringen, den Entwurf überarbeiten und noch 1999 der Öffentlichkeit eine endgültige Fassung vorlegen. Die derzeit in der Prüfungsphase befindliche Modellspezifikation kann unter www.jiro.com eingesehen werden.  (ji)


© 1997–2020 Golem.de, https://www.golem.de/