Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0507/38994.html    Veröffentlicht: 01.07.2005 16:09    Kurz-URL: https://glm.io/38994

Microsoft zahlt 775 Millionen US-Dollar an IBM

Rechtsstreit wegen Monopolmissbrauchs mit IBM beigelegt

Microsoft konnte jetzt auch mit IBM den Streit um Microsofts Monopolmissbrauch außergerichtlich beilegen. IBMs Ansprüche begründen sich auf die von Richter Thomas Penfield Jackson festgestellten Tatsachen, wonach Microsoft sein Monopol im Bereich PC-Betriebssystem illegal ausgenutzt hat.

Im Rahmen der Einigung mit IBM zahlt Microsoft 775 Millionen an IBM und gewährt dem Konzern im Hinblick auf den künftigen Kauf von Microsoft Software einen Kredit von 75 Millionen US-Dollar. Damit legen IBM und Microsoft alle Auseinandersetzungen in Bezug auf Kartellrechtsvergehen bei. Dies gilt insbesondere auch im Hinblick auf IBMs Betriebssystem OS/2 und die SmartSuite-Produkte. Ausgenommen sind lediglich die Klagen bezüglich IBMs Server-Hard- und -Software-Geschäft.

Im November 2003 hatten sich IBM und Microsoft darauf verständigt, die aus dem Kartellrechtsprozess folgenden Konsequenzen außergerichtlich zu verhandeln. Das Abkommen wäre im Juli 2005 ausgelaufen.  (ji)


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