Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0505/38016.html    Veröffentlicht: 12.05.2005 10:51    Kurz-URL: https://glm.io/38016

Google Toolbar korrigiert Tippfehler und übersetzt Wörter

Aktuelle Google Toolbar für den Internet Explorer mit zahlreichen Neuerungen

Nach einem fast dreimonatigen Beta-Test hat Google die Version 3 der Google Toolbar für den Internet Explorer veröffentlicht. Die Toolbar bringt als auffälligste Neuerung eine Rechtschreibkorrektur sowie eine automatische Übersetzungsfunktion, die beide auch in deutscher Sprache angeboten werden. Außerdem gibt es eine direkte Anbindung an Landkartendienste, um darüber Adressen nachzuschlagen oder anhand von ISBN-Nummern auf die passenden Seiten von Amazon.com zu gelangen.

Google Toolbar
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Die Google Toolbar 3 kann alle Wörter in Webseiten automatisch aus dem Englischen in eine Reihe anderer Sprachen übersetzen, wozu auch Deutsch zählt. Dazu hält man bei aktiviertem "WordTranslator" einfach den Mauspfeil über das Wort, das übersetzt werden soll und schon öffnet sich ein Text mit der Übersetzung. Nach der Installation muss die Funktion erst in den Optionen aktiviert und die gewünschte Zielsprache bestimmt werden. Begriffe lassen sich auch in der Final-Version von Englisch nach Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Chinesisch, Japanisch oder Koreanisch übersetzen.

Google Toolbar
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Als weitere Neuerung bietet die Google Toolbar eine Rechtschreibkorrektur, um Eingaben in Web-Formularen oder in Web-Applikationen auf Tippfehler zu überprüfen. Die Rechtschreibprüfung steht unter anderem in deutscher Sprache bereit und wird durch einen Klick auf den Knopf "Check" gestartet. Falsch geschriebene oder unbekannte Wörter werden dann markiert und man erhält Ersetzungsvorschläge. Das Austauschen von Wörtern kann auch automatisiert werden, was eine optische Rückmeldung gibt.

Google Toolbar
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Über das Benutzerwörterbuch können unbekannte Einträge über das betreffende Kontextmenü ergänzt werden, um dem Wörterbuch neue Begriffe beizubringen. Da die Rechtschreibkorrektur in allen Web-Formularen arbeitet, hilft diese Funktion auch, wenn man etwa über Web-Mailer seine E-Mails schreibt, um Tippfehler leicht zu erkennen.

Google Toolbar
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Die wohl Aufsehen erregendste Neuerung der Google Toolbar ist die Funktion AutoLink, die derzeit allerdings nach wie vor vornehmlich für US-Bürger interessant ist. So lassen sich darüber sehr bequem Adressen, ISBN-Nummern oder auch Informationen zu versendeten Paketen oder Fahrzeug-Identifikationsnummern (VIN) nachschlagen. Während die letzten beiden Dienste wohl ausschließlich US-Bürger ansprechen, kann die Karten- und Büchersuche auch für andere hilfreich sein.

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Die AutoLink-Funktion überwacht jede mit dem Internet Explorer aufgerufene Webseite nach den genannten Schlüsselbegriffen und erkennt, wenn sich eine Postanschrift oder eine ISBN-Nummer auf einer Webseite befindet. Ist das der Fall, ändert der AutoLink-Knopf je nach Anwendungsfall seinen Namen in "Look for Map" oder "Show Book Info". Ein Klick darauf verändert dann die aufgerufene Webseite und hinterlegt die Postanschrift oder eine ISBN-Nummer mit einem Link, um mit einem Klick darauf weitere Informationen zu erhalten. Bei ISBN-Nummern schlägt die Toolbar wahlweise bei Amazon, Barnes & Noble, BookSense, WorldCat oder dem Google-eigenen Froogle nach. Bei Postadressen hat man die Wahl zwischen den Landkartendiensten Google Maps, MapQuest oder Yahoo-Maps.

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Die Google Toolbar ist nach wie vor nur für Microsofts Internet Explorer erhältlich, auch wenn Google über eine Variante für Firefox nachdenkt. Bislang wurde eine solche Version aber nicht veröffentlicht, auch wenn die Überlegungen bei Google bereits seit mehreren Monaten laufen.

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Die Google Toolbar 3 steht ab sofort für den Internet Explorer der Windows-Plattform in englischer Sprache kostenlos zum Download bereit. Die deutsche Version der Google Toolbar befindet sich weiterhin im Beta-Stadium, da die Final-Version noch nicht verfügbar ist. Der Internet Explorer muss zum Einsatz der Software in der Version 5.5 oder höher vorliegen. Wie bei den früheren Toolbars kann die Page-Rank-Funktion ein- oder ausgeschaltet werden, was bei der Installation abgefragt wird oder jederzeit in der Software geändert werden kann.  (ip)


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