Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0505/37869.html    Veröffentlicht: 04.05.2005 09:35    Kurz-URL: https://glm.io/37869

EA knackt Umsatzmarke von 3 Milliarden US-Dollar

Gewinn geht trotz Umsatzzuwachs deutlich zurück

Um rund 6 Prozent konnte Spielehersteller EA seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2004/2005 steigern und kommt damit auf 3,129 Milliarden US-Dollar. Erstmals in der Unternehmensgeschichte konnte EA damit in einem Jahr mehr als 3 Milliarden US-Dollar umsetzen.

Dabei erwirtschaftete EA einen Nettogewinn von 504 Millionen Euro, deutlich weniger als noch ein Jahr zuvor, als EA einen Nettogewinn von 577 Millionen US-Dollar vermeldete. Dabei verzeichnete EA einen operativen Cashflow von 634 Millionen US-Dollar im Vergleich zu 669 Millionen US-Dollar im Jahr zuvor.

Im vierten Quartal ging der Umsatz um 8 Prozent auf 553 Millionen US-Dollar zurück. Der Nettogewinn lag mit 8 Millionen US-Dollar drastisch unter dem Wert von 90 Millionen US-Dollar aus dem vierten Quartal des Vorjahres.

Überdurchschnittlich zulegen konnte EA dabei außerhalb der USA, auch in Europa. Hier erzielte EA ein Umsatzplus von 9 Prozent auf 1,3 Milliarden US-Dollar.

Dabei verzeichnete EA 31 Titel mit mehr als einer Million verkauften Einheiten. The Sims, Need for Speed, Madden NFL Football, FIFA, The Lord of the Rings und Harry Potter konnten insgesamt mehr als fünf Millionen Mal verkauft werden. Die Sims-Reihe kommt mittlerweile auf mehr als 16 Millionen verkaufte Kopien, Need for Speed auf über 15 Millionen.

Für das aktuelle Geschäftjahr 2005/2006 erwartet EA einen Umsatz von 3,4 bis 3,5 Milliarden US-Dollar und somit ein Wachstum zwischen 9 und 12 Prozent.  (ji)


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