Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0503/37045.html    Veröffentlicht: 21.03.2005 09:02    Kurz-URL: https://glm.io/37045

Verbraucherministerium fordert günstigere Handy-Jugendtarife

E-Plus will auf spezielles Angebot für Jugendliche verzichten

Das Verbraucherministerium fordert von den Mobilfunkfirmen weitere Anstrengungen, um Kinder und ihre Eltern vor überhöhten Handy-Rechnungen zu schützen. Bei T-Mobile, Vodafone und Mobilcom gibt es inzwischen spezielle Tarife für Jugendliche.

"Diese Angebote sind ein Anfang", sagte Tanja Thiele, Sprecherin im Verbraucherministerium, dem Tagesspiegel (Montagausgabe). "Wir hätten gern, dass alle Unternehmen solche Verträge anbieten." Bei den bestehenden Angeboten sieht das Ministerium jedoch Nachholbedarf: "Es wäre schön, wenn die Tarife günstiger würden."

O2 bereitet nach Angaben einer Unternehmenssprecherin ebenfalls ein Angebot vor. E-Plus dagegen will auf ein spezielles Angebot für Jugendliche verzichten. Prepaid-Handys, also Handys mit vorausbezahlten Telefonkarten, deren Guthaben man abtelefonieren kann, seien für die Kostenkontrolle ausreichend.  (ad)


Verwandte Artikel:
Freizeit der Jugendlichen zunehmend von Elektronik begleitet   
(10.07.2003, https://glm.io/26378 )
T-Mobile führt Teenager-Tarif ein   
(13.01.2005, https://glm.io/35639 )
HiPhone: Kinder-Handy mit einfachem Funktionsprinzip   
(06.06.2003, https://glm.io/25828 )
Zwischen SMS und Download - die Familie und die neue Medien   
(18.12.2001, https://glm.io/17476 )
Künast: Handys können Schuldenfalle für Jugendliche werden   
(17.12.2001, https://glm.io/17460 )

Links zum Artikel:
Bundesverbraucherministerium: http://www.verbraucherministerium.de/

© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/