Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0503/36718.html    Veröffentlicht: 07.03.2005 11:16    Kurz-URL: https://glm.io/36718

T-Com - 25 MBit/s für Privatkunden noch 2005

T-DSL 6000 kommt, WiMAX im Test und Outdoor-DSLAMs für "Glasfaser-Opfer"

T-Com stellt auch in diesem Jahr das Thema Breitband auf der CeBIT in den Mittelpunkt und kündigt einige Produkte an. Noch in diesem Jahr will T-Com mit T-DSL 6000 einen schnelleren ADSL-Anschluss auf den Markt bringen und einen neuen "Hochgeschwindigkeitsanschluss" mit einer Übertragungsrate von bis zu 25 MBit/s für Privatkunden anbieten. Auch die drahtlose Breitbandanbindung per WiMax wird in einem Pilotversuch getestet.

Noch in diesem Jahr will T-Com in einer deutschen Großstadt einen Breitbandanschluss mit bis zu 25 MBit/s im Rahmen eines Pilotprojekts anbieten und so deutliche Signale für Privatkunden und Content-Anbieter setzen.

Daneben soll aber auch das ADSL-Angebot ausgebaut und um einen T-DSL-Anschluss mit 6 MBit/s im Downstream ergänzt werden. Der neue Anschluss T-DSL 6000 für Privatkunden soll neben dem Downstream von bis zu 6 MBit/s einen Upstream von bis zu 512 KBit/s bieten und ab Sommer 2005 zu haben sein.

Aber auch drahtlose Breitbandanschlüsse werden getestet. Nach Laborversuchen will T-Com in den Regionen Siegburg und Rheinbach WiMax unter realen Bedingungen testen. Der Startschuss fällt im Juli. Darüber hinaus will T-Com mit den so genannten Outdoor-DSLAMs die Möglichkeit nutzen, in glasfaserversorgten Gebieten T-DSL anbieten zu können.

Insgesamt will der neue T-Com-Chef Walter Raizner rund 250 Millionen Euro für "Innovationen" bereitstellen. Darunter fallen beispielsweise der 25-MBit/s-Anschluss oder WiMAX. Raizner will zugleich das Produktportfolio im Privatkundenbereich drastisch verkleinern - von derzeit 300 Produkten auf weniger als 100. "Wir werden künftig nur noch die Produkte anbieten, die unsere Kunden auch wirklich nutzen", erklärt Raizner.

In einem Pilotversuch testet T-Com zudem neue Systeme, mit denen die Qualität z.B. bei der Bereitstellung und Entstörung von Anschlüssen verbessert werden soll. "Auf längere Sicht haben wir uns vorgenommen, Anschlüsse innerhalb von zwei Arbeitstagen nach Bestellung freizuschalten und mit unseren Kunden stundengenaue Termine zu vereinbaren", so Raizner weiter.

Bereits ab 10. März will T-Com seinen Festnetzkunden mit einer neuen Anschluss-Sperre eine erhöhte Sicherheit bieten. Für die kostenlose und veränderbare Anschluss-Sperre ist es dann möglich, ganze Rufnummerngruppen - zum Beispiel 0190/0900 - für Verbindungen zu sperren.  (ji)


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Links zum Artikel:
T-Com: http://www.t-com.de

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