Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0409/33575.html    Veröffentlicht: 15.09.2004 11:05    Kurz-URL: https://glm.io/33575

SPSS 13.0 verspricht bessere Datenpräsentation

Neue SPSS-Version mit einigen zusätzlichen Modulen erschienen

SPSS bietet seine gleichnamige Software für statistische Analysen jetzt in der Version 13.0 an, die mit neuen Funktionen für Reporting, Identifikation von Gruppen, Datenmanagement und voraussagenden Analysen für Umfragen ausgestattet ist.

SPSS 13.0 wird als Client-Software für Windows sowie in einer Server-Variante für Windows, Linux, Solaris und AIX angeboten. Die neue Version wartet dabei vor allem mit neuen Möglichkeiten zur Präsentation von Grafiken auf. Das mit SPSS eingeführte neue Grafiksystem wurde dazu um neue Chart-Typen und Einstellmöglichkeiten erweitert. Das Add-On SPSS Tables bietet ein erweitertes Kategorie-Management. Beide Module verfügen zudem über eine Export-Funktion für PowerPoint.

Das neue Modul "SPSS Classification Trees" erzeugt Klassifizierungen und Entscheidungsbäume und soll das Identifizieren von Gruppen und deren Beziehungen untereinander vereinfachen. Zudem sollen intuitive, visuelle Bäume die Präsentation von Daten auch gegenüber Laien vereinfachen.

Zudem unterstützt SPSS endlich längere Text-Strings, was die Verwaltung von Daten vereinfachen soll. Ein neuer Wizard soll zudem den Import von Datums- und Zeitangaben aus verschiedensten Quellen einfacher gestalten.

Das neue Modul SPSS Complex Samples erlaubt darüber hinaus anspruchsvolle Analysen und verspricht eine bessere Vorhersage von numerischen und kategorialen Ergebnissen aus komplexen Stichproben. Die aktuelle Version unterstützt dabei "Complex Samples General Linear Models" (CSGLM), die es erlaubt, Modelle für lineare Regressionen sowie Varianz- (ANOVA) und Co-Varianz-Analysen (ANCOVA) zu entwerfen, die die Bewertung und Vorhersage numerischer Ergebnisse erlauben. Auch die "Complex Samples Logistic Regression" (CSLOGISTIC) zur Analyse kategorialer Daten wird unterstützt.

SPSS wird in der Client-Version in Nordamerika in der kommerziellen Version für 1.249,- US-Dollar angeboten, Nutzer aus dem akademischen Umfeld zahlen 599,- US-Dollar. Die einzelnen Module gibt es ab 499,- US-Dollar. Die Preise für die Server-Lizenz beginnen ab 12.500,- US-Dollar.  (ji)


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