Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0408/32880.html    Veröffentlicht: 10.08.2004 09:23    Kurz-URL: https://glm.io/32880

Phishing-Attacken erreichen neue Höchstmarke

Zunahme um 19 Prozent gegenüber Vormonat

Die Versuche von Betrügern, Internet-User auf gefälschte Webseiten zu locken, damit sie dort persönliche PIN-Codes oder Passwörter hinterlassen, haben drastisch zugenommen. Allein im Juni 2004 hat es nach einer Studie von Websense weltweit rund 1.400 so genannte Phishing-Attacken gegeben. Das entspricht einer Zunahme von 19 Prozent gegenüber dem Vormonat.

Einen Großteil der Datenerhebung hat das Websense Security Team beigesteuert. Basis dafür bildet eine Datenbank von analysierten Websites, die das Unternehmen täglich um aktuelle Phishing-Webseiten ergänzt.

Auch in Deutschland ist die Phishing-Welle bereits angekommen. Überproportional betroffen sind Banken, aber auch andere Firmen wie beispielsweise eBay. 27 Prozent der Phishing-Websites wurden von den USA aus betrieben. Die durchschnittliche "Lebensdauer" einer Phishing-Webseite betrug nur 2,25 Tage. Das deckt sich zumindest teilweise mit der Erfahrung, dass ein Viertel der Phishing-Sites von zuvor gehackten Webservern aus agierten.  (ad)


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(07.05.2004, https://glm.io/31180 )

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