Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0408/32860.html    Veröffentlicht: 09.08.2004 09:04    Kurz-URL: https://glm.io/32860

freenet: Weniger Umsatz, aber mehr Gewinn

Unternehmen gewinnt vor allem neue Call-by-Call-Kunden

Die freenet.de AG meldet für das zweite Quartal 2004 ein signifikantes Kundenwachstum. Die Zahl der freenet-Kunden stieg um fast eine Million auf mehr als 8 Millionen. Das Wachstum geht dabei aber vor allem auf neue Call-by-Call-Kunden zurück.

So konnte freenet rund 110.000 neue Vertragskunden, darunter 70.000 DSL-Kunden, gewinnen, die Zahl der Call-by-Call-Kunden kletterte hingegen um 863.000. Der Umsatz im zweiten Quartal sank allerdings von 119,48 Millionen im ersten Quartal 2004 auf 109,6 Millionen Euro im zweiten Quartal 2004. Im zweiten Quartal 2003 konnte man 120,34 Millionen Euro umsetzen.

Auf Quartalsebene stieg das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) gegenüber dem Vergleichsquartal des vergangenen Jahres um 20 Prozent auf 30,3 Millionen Euro und liegt plangemäß unter dem Ergebnis des ersten Quartals 2004 (41,3 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich im Vergleich zum zweiten Quartal 2003 um 35 Prozent ebenfalls deutlich auf 20,9 Millionen Euro.

Auf Halbjahressicht addiert sich das EBT auf 52,7 Millionen Euro und liegt damit bereits jetzt schon deutlich über dem Gesamt-EBT des Jahres 2003. Das Konzernergebnis verbesserte sich im ersten Halbjahr 2004 um 109 Prozent auf 32,2 Millionen Euro.

"Die Ergebnisse liegen voll im Plan und entsprechen unseren Erwartungen. Trotz der seit Anfang August verschärften Wettbewerbssituation, u.a. durch die aggressive Breitband-Offensive von T-Online und T-Com mit Preisabschlägen und Subventionen, bestätigen wir die bereits im Frühjahr angehobene Gesamtprognose für 2004", erklärt Eckhard Spoerr, Vorstandsvorsitzender der freenet.de AG. Diese beläuft sich für das EBITDA auf 130 Millionen und auf ein Vorsteuerergebnis in Höhe von 90 Millionen Euro. Freenet geht zudem davon aus, dass die Umsätze im 2. Halbjahr 2004 wieder steigen.

Der Bestand an liquiden Mitteln stieg um 11,2 Millionen Euro auf 155,6 Millionen Euro.  (ji)


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