Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0408/32785.html    Veröffentlicht: 04.08.2004 11:13    Kurz-URL: https://glm.io/32785

SCO: Vorerst keine neuen Klagen

Darl McBride gibt sich siegessicher

SCO will zumindest vorerst keine weiteren Klagen einreichen, erklärte SCO-Chef Darl McBride in einem Interview mit InfoWorld. Man habe alle notwendigen Verfahren auf den Weg gebracht, um die eigene Position gerichtlich durchzusetzen.

Gefragt, warum SCO kaum neue Kunden für sein Lizenzprogramm SCOSource gewinnen konnte, erklärte McBride, schuld seien vor allem die Haftungsfreistellungen, die einige Unternehmen wie HP ihren Kunden anbieten würden. Diese würden Kunden abhalten eine Linux-Lizenz bei SCO zu erwerben. McBride zeigt sich aber zuversichtlich, dass Linux-Nutzer den Weg zu SCO finden, sobald die gerichtlichen Auseinandersetzungen abgeschlossen und alle Unklarheiten beseitigt sind.

Die Registrierung der Marke Unix Systems Laboratories (USL) bezeichnete McBride als einen Schritt "zurück in die Zukunft" und eine Vorbereitung auf die Zeit nach einem erfolgreichen Abschluss der Klage gegen IBM.  (ji)


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