Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0407/32232.html    Veröffentlicht: 08.07.2004 09:24    Kurz-URL: https://glm.io/32232

Minolta Z10: Abgespecktes Megazoom-Modell

Abrundung der Z-Modellserie nach unten

Mit der DiMAGE Z10 hat Minolta ein Z-Modell vorgestellt, das den Bereich unterhalb der ebenfalls neu vorgestellten Z3 abdecken soll. Die Digitalkamera verfügt über ein nicht ganz so brennweitenstarkes 8fach optisches Zoomobjektiv (36 bis 290 mm entsp. KB) und einen 3,2-Megapixel-Bildsensor.

Die Kamera verfügt zudem über ein 4fach-Digitalzoom, was insgesamt einen 32fach-Zoombereich ergibt. Der Makromodus des aus elf Elementen in neun Gruppen, inklusive zweier asphärischer Elementen aufgebauten Objektivs liegt bei nur einem Zentimeter Aufnahmeabstand. Die Lichtempfindlichkeit liegt bei nicht gerade berauschenden F3,2 bis 3,4. Mit dem optional erhältlichen Weitwinkelkonverter wird eine Brennweite von 26 mm erreicht.

Minolta DiMAGE Z10
Minolta DiMAGE Z10
Beim Gehäuse der Kamera fällt auf, dass der Blitz im Gegensatz zu den bisherigen Modellen der Z-Serie nicht mehr aufklappbar ist, sondern immer sichtbar ist. Seine Reichweite wird im Weitwinkelbereich mit bis zu 5,2 Metern und im Telebereich mit 5,2 Metern angegeben.

Das Gerät verfügt über einen Autofokus mit Prädiktionsschärfekontrolle, der nach Angaben von Minolta nur 0,3 Sekunden im Tele- und Weitwinkelbereich zur Schärfeeinstellung benötigt. Mit der progressiven Bildaufnahmefunktion wird der mit 16 MByte recht große Zwischenspeicher der Kamera mit Aufnahmen gefüllt, solange der Auslöser gedrückt wird. Danach werden die Bilder auf die Speicherkarte geschrieben. Die Bereitschaftszeit der Kamera liegt nach Herstellerangaben bei nur 0,5 Sekunden. Die Auslöseverzögerung wurde nicht genannt.

Minolta DiMAGE Z10
Minolta DiMAGE Z10
Neben einer Vollautomatik gibt es auch die Möglichkeit der manuellen Einstellung sämtlicher Belichtungsparameter. Es stehen außerdem Funktionen wie Programmautomatik (P), Zeitautomatik (A) und Blendenautomatik (S) zur Verfügung.

In der manuellen Belichtungsfunktion können Langzeitbelichtungen von bis zu 30 Sekunden realisiert werden. Die Belichtungsmessung erfolgt per Mehrfeldmessung über 256 Segmente. Darüber hinaus stehen eine mittenbetonte Integralmessung und die Spotmessung zur Verfügung.

Minolta DiMAGE Z10
Minolta DiMAGE Z10
Die Verschlussgeschwindigkeiten rangieren zwischen 4 und 1/2.000 Sekunden. Die Serienbildfunktion erlaubt die Aufnahme von 1,5 Bildern pro Sekunde und bei höchster Auflösung 5 Stück direkt hintereinander.

Die DiMAGE Z10 ist, genau wie ihre Vorgängerinnen Z1 und Z2, mit einer Monitorumschaltung ausgestattet. Mit diesem System kann man den 1,5-Zoll-LCD-Monitor entweder direkt oder durch den Sucher betrachten. Der LCD-Monitor bietet eine Auflösung von 113.000 Pixeln.

Die Kamera kann auch Filmsequenzen in VGA-Auflösung (640 x 480, ohne Ton) und einer Bildrate von 15 Bildern pro Sekunde aufnehmen. Darüber hinaus können Filmchen in QVGA-Auflösung (320 x 240) mit einer Bildrate von 15 oder 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Die Kamera speichert auf SD-Medien und verfügt über einen USB-2.0-Ausgang mit nur 12 Mbps und damit weit unterhalb der USB-2.0-Möglichkeiten. Ein Videoausgang ist ebenfalls vorhanden.

Die Kamera wiegt leer 300 g, ist PictBridge-kompatibel und misst 109 x 82 x 94 mm. Sie wird mit vier Mignon-Batterien bzw. Akkus betrieben und soll mit Alkalibatterien 500 Bilder (nach CIPA-Spezifikaktionen) aufnehmen.

Für die DiMAGE Z10 werden 329,- Euro verlangt. Lieferbar soll das Gerät ab Mitte Juli 2004 sein.  (ad)


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