Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0406/31895.html    Veröffentlicht: 22.06.2004 15:58    Kurz-URL: https://glm.io/31895

AutoZone drängt auf Aussetzung von SCOs Klage

Gericht soll Verfahren zwischen SCO und IBM, Novell und Red Hat abwarten

Der von SCO verklagte Autoteile-Händler AutoZone hat das Gericht erneut aufgefordert, das Klageverfahren auszusetzen, bis in SCOs übrigen Verfahren, insbesondere im Streit zwischen SCO und IBM, entschieden ist. Damit reagiert AutoZone auf SCOs Antrag, die von AutoZone beantragte Aussetzung des Verfahrens abzulehnen.

AutoZone argumentiert, dass SCO selbst im Streit mit Red Hat auf eine Aussetzung des Verfahrens dränge, im Streit mit AutoZone diese aber ablehne. Die Gründe, die SCO zur Begründung der Klageaussetzung im Verfahren gegen Red Hat anführt, würden ebenso für das Verfahren gegen AutoZone gelten.

SCOs Argumentation, durch das Verhalten von AutoZone entstehe irreparabler Schaden, will AutoZone nicht hinnehmen, da SCO keine konkreten Angaben mache, worin der Schaden besteht.

Das Gericht soll die Klage von SCO daher aussetzen, bis in den Verfahren zwischen SCO und IBM, Novell und Red Hat entschieden ist. Alternativ soll das Gericht SCO auffordern, genaue Forderungen vorzulegen, auf die man dann reagieren könne.

AutoZone ist der erste Linux-Nutzer, den SCO verklagt hatte.  (ji)


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Links zum Artikel:
AutoZone (.com): http://www.autozone.com
SCO Group (.com): http://www.sco.com

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