Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0406/31752.html    Veröffentlicht: 15.06.2004 10:31    Kurz-URL: https://glm.io/31752

Konica-Minolta: Perioskop-Kamera mit 3 Megapixeln

DiMAGE X31 löst X21 ab

Konica-Minolta hat mit der DiMAGE X31 den Nachfolger der X21 vorgestellt. Die neue Digitalkamera ist nun mit einem 3-Megapixel-Sensor statt einem 2-Megapixel-Modell ausgerüstet und erreicht mit ihrem im Gehäuseinneren hochkant untergebrachten 3fach-Zoom-Objektiv eine Brennweite von 36 bis 108 mm bei einer recht schwachen Lichtstärke von F2,8 bis 3,7. Darüber hinaus setzt ein 4fach-Digitalzoom ein. Es sind sogar Makroaufnahmen bei einem Abstand von nur 10 cm möglich, ohne eine spezielle Einstellung vornehmen zu müssen.

Das Objektiv ist vollständig in das Kameragehäuse integriert und fährt beim Zoomen nicht heraus. Dadurch bleibt die Kamera mit 24,5 mm Dicke nicht nur sehr flach, sondern ist auch mit einer Bereitschaftszeit von nur einer Sekunde sehr schnell betriebsbereit. Die Auslöseverzögerung liegt bei 0,1 Sekunden.

Das 1,5-Zoll-Display erreicht mit 76.000 Pixeln eine etwas höhere Auflösung als das der Vorgängerin bei gleicher Größe. Die Verschlusszeiten der mit einem Video-Autofocus ausgestatteten Kamera liegen zwischen 4 und 1/500 Sekunde. Die Belichtungsdauer wird über eine Mehrfeldmessung berechnet, die mit 256 Segmenten arbeitet. Die Belichtungsfunktion selbst wird mit einer Programmautomatik realisiert. Man kann nachträglich die Belichtung in 1/3 Schritten nach oben und unten um zwei Blendenstufen korrigieren. Die Kamera arbeitet zwischen ISO 50 und 200 und erreicht damit nicht ganz die Empfindlichkeitswerte ihrer Vorgängerin, die bis ISO 400 hinauf reichten.

Dazu kommt ein Miniblitz, der eine Ausleuchtung von 0,2 bis 3,6 m im Weitwinkel- und 0,2 bis 2,7 m im Telebereich verspricht. Ein eingebauter Selbstauslöser verzögert die Aufnahme auf Wunsch um 10 Sekunden.

Mit eingebauten Bildverarbeitungsfunktionen kann man das Aufnahmematerial einrahmen oder Fotocollagen erstellen. Der Selbstporträtspiegel an der Frontseite soll helfen, dass man bei einem Selbstbildnis auch ohne fremde Hilfe im Bild erscheint. Verschiedene Funktionen wie Sepiatonung, S/W, Tontrennung und der Weichzeichner erlauben das Um- und Einfärben der Fotos.

Mit der Kamera kann man auch kleine Videos mit 320 x 240 Pixeln Auflösung - allerdings ohne Ton - aufnehmen, die Bildrate liegt bei 15 Bildern pro Sekunde. Die Aufnahmelänge wird nur durch die freie Kapazität der Speicherkarte bestimmt.

Die DiMAGE X31 sichert auf SD- und MultiMedia-Karten und ist für den Direktdruck PictBridge-kompatibel. Das Dateninterface wird zwar als USB-2.0-kompatibel angegeben, erreicht mit 12 Mbps allerdings nur den unsinnigerweise verwendeten "FullSpeed"-Modus und nicht die volle mögliche Transfergeschwindigkeit des Busses.

Mit Strom wird die Kamera über zwei AA-Zellen versorgt. Das Gerät misst 86 x 67 x 24,5 mm und wiegt leer, d.h. ohne Akkus und Speicherkarte, 115 Gramm. Im Lieferumfang ist eine 16-MByte-SD-Karte enthalten. Sie wird für rund 220,- Euro verkauft.  (ck)


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