Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0405/31109.html    Veröffentlicht: 04.05.2004 10:34    Kurz-URL: https://glm.io/31109

Projekt Mobile University startet in Frankfurt

Ziel: "Förderung von mobilem Lernen und Lehren auf dem Campus"

Im Rahmen des an der Universität Frankfurt gemeinsamen europäischen Pilotprojektes "Mobile University", an dem die Unternehmen Cisco Systems, IBM, Intel und T-Mobile beteiligt sind, soll mobiles Lernen und Lehren gefördert werden. Zum Beginn des Sommersemesters 2004 ist das Projekt nun offiziell gestartet - das bestehende Funknetzwerk auf dem Campus wurde ausgebaut und Studierende wie Uni-Mitarbeiter erhalten zu vergünstigten Konditionen WLAN-fähige IBM-Notebooks.

Vom ausgebauten WLAN der Uni Frankfurt sollen auch Besucher von Kongressen und Veranstaltungen auf dem Frankfurter Campus Westend profitieren. Vor rund 200 Studenten feierlich eröffnet wurde die Mobile University nun von den Projektbeteiligten. Das Projekt an der Universität Frankfurt soll mehrere Monate dauern. Ab Sommer 2004 planen die Unternehmen, das Projekt auf Universitäten in Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien, Österreich und der Tschechischen Republik auszuweiten. Insgesamt sollen europaweit 100 Universitäten in dieses Programm aufgenommen werden.

"Mit der 'Mobile University' sollen Studierende die WLAN-Technologie verstärkt nutzen können, damit sie beizeiten erkennen, welche Möglichkeiten sich ihnen mit den neuen Technologien schon jetzt bieten und sie auf deren Einsatz im Berufsleben besser vorbereitet sind. Mittelfristig können wir so auch mehr Chancen von E-Learning wahrnehmen und die Weichen für innovative Lehr- und Lernkonzepte stellen. Gleichzeitig ermöglicht das Projekt, Feldtests und andere Untersuchungen zu Forschungszwecken durchzuführen, insbesondere in den Bereichen Internetökonomie, Wirtschaftsinformatik und Informatik", so Prof. Kai Rannenberg, Inhaber der Professur für Mobile Commerce und mehrseitige Sicherheit und verantwortlich für den Forschungsaspekt des Projektes.

Während Cisco Systems die erforderliche WLAN-Infrastruktur zur Verfügung stellt, sorgt der T-Mobile-HotSpot-Dienst für Zugriffskontrolle, Abrechnung sowie die Integration der WLAN-, GPRS- und UMTS-Funktechnik. Im Rahmen des Pilotprojektes erhalten Studierende und Mitarbeiter den drahtlosen Internetzugang auch außerhalb des Campus-Geländes, müssen dort aber dafür zahlen. Allerdings gelten dann laut Projektbeschreibung Sonderkonditionen. Darüber hinaus wurde der T-Mobile HotSpot-Service auf dem Campus für Besucher der Universität realisiert. IBM stellt der "Mobile University" im Rahmen des Programms "NotebooksForStudents" (NoFoSt) Thinkpads zu vergünstigten Preisen zur Verfügung.  (ck)


Verwandte Artikel:
E-Plus bietet Geschäftskunden WLAN-Zugang   
(02.04.2004, https://glm.io/30645 )
M-Commerce-Stiftungsprofessur eingerichtet   
(18.01.2001, https://glm.io/11808 )
LanLinkup - Privatprojekt will US-Küsten per WLAN vernetzen   
(14.05.2003, https://glm.io/25481 )
WLAN-Zugang mit Freistunden für 1&1-DSL-Kunden   
(01.03.2004, https://glm.io/30022 )
CeBIT 2004: T-Systems sorgt wieder fürs Messe-WLAN   
(19.02.2004, https://glm.io/29852 )

Links zum Artikel:
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main: http://www.uni-frankfurt.de/
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main: http://www.uni-frankfurt.de/
NoFoSt: http://www.nofost.de/shop/shopfiles/tabellarisch.asp?hideCat=1&htmlpage=hotspot&PageName=hotspot
NoFoSt: http://www.nofost.de/shop/shopfiles/tabellarisch.asp?hideCat=1&htmlpage=hotspot&PageName=hotspot

© 1997–2019 Golem.de, https://www.golem.de/