Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0405/31098.html    Veröffentlicht: 04.05.2004 09:04    Kurz-URL: https://glm.io/31098

AOK Berlin schließt Verträge mit Versandapotheken

Gesetzlich Versicherte können Geld und Wege sparen

Seit Anfang 2004 sind auf Grund des GKV-Modernisierungsgesetzes Versandapotheken auch in Deutschland zugelassen. Die AOK Berlin hat mit zunächst drei Versandapotheken Verträge geschlossen, die Preisnachlässe auf rezeptfreie Mittel von bis zu 20 Prozent gewähren. Weitere Verträge sind in Vorbereitung.

Es handelt sich dabei um die Luitpold-Apotheke in Bad Steben, die Sanicare-Apotheke mit Sitz in Bad Laer und die Römer-Apotheke in Rheinberg. Bei den entsprechenden Versandapotheken kann per Internet und Brief, per Fax und auch per Telefon bestellt werden.

Für rezeptpflichtige Medikamente ist das Originalrezept des ausstellenden Arztes erforderlich. Das Rezept wird im kostenlosen Freiumschlag, den die Versandapotheken zur Verfügung stellen, eingesandt. Das pharmazeutische Fachpersonal der mit der AOK Berlin kooperierenden Versandapotheken überprüft die Medikamente auf dem Rezept auf mögliche Wechselwirkungen und nimmt bei offenen Fragen Kontakt zum Kunden oder dem zuständigen Arzt auf.

Alle Bestellungen werden kostenfrei an den gewünschten Ort geliefert und sollen innerhalb von 48 Stunden nach Eingang des Rezeptes eintreffen. Wenn dies nicht möglich sein sollte, muss der Kunde benachrichtigt werden. Der Versicherte kann die Zuzahlung und die Zahlung der rezeptfreien Mittel per Rechnung oder Lastschrift begleichen.  (ad)


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