Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0404/31054.html    Veröffentlicht: 30.04.2004 09:56    Kurz-URL: https://glm.io/31054

Google geht an die Börse

Börsengang soll rund 2,71 Milliarden US-Dollar einbringen

Der Suchmaschinenbetreiber Google hat jetzt offiziell seinen Börsengang angekündigt. Dieser soll rund 2,7 Milliarden US-Dollar in die Kassen spülen, doch ganz normal verhält sich Google dabei nicht.

Zum einen sollen die neuen Aktionäre nicht das gleiche Stimmrecht erhalten wie die Google-Gründer, so dass diese weiterhin die Kontrolle über das Unternehmen haben. Larry Page und Sergey Brin warnen potenzielle Aktionäre daher auch, dass Google auch nach dem Börsengang langfristig agieren werde statt sich darum zu bemühen, jedes Quartal seine Zahlen für die Wall Street aufzubereiten.

Auch die Ausgabe der Aktien erfolgt untypisch in Form einer Auktion. Fest steht daher nur, dass man rund 2,7 Milliarden US-Dollar einnehmen will, nicht aber, wie viele Aktien dafür ausgegeben werden. Ein Marktwert für das Unternehmen lässt sich daher noch nicht errechnen. Ganz genau will Google laut Anmeldung bei der US-Börsenaufsicht im Übrigen 2,718281828 Milliarden US-Dollar durch den Börsengang einnehmen, das entspricht e*1.000.000.000.

Allerdings kann Google mit einem enormen Wachstum in den letzten Jahren glänzen. Hatte man im Jahr 2001 nur einen Umsatz von 86,4 Millionen US-Dollar erzielt, waren es 2003 mit 961,9 Millionen US-Dollar mehr als elf Mal so viel. Der Gewinn vor Steuern lag 2003 bei 346,7 Millionen US-Dollar. Allein im ersten Quartal 2004 konnte Google 389,6 Millionen US-Dollar umsetzen. Dabei beschäftigte Google Ende März 1.907 Mitarbeiter.  (ji)


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