Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0402/29739.html    Veröffentlicht: 13.02.2004 10:54    Kurz-URL: https://glm.io/29739

DiMAGE A2: Minoltas 8-Megapixel-Modell

Elektronischer Sucher mit Rekordauflösung

Minolta hat mit der DiMAGE A2 wie praktisch jeder namhafte Hersteller nun auch ein 8-Megapixel-Modell im Angebot. Das 7fach optische Zoomobjektiv besteht aus 16 Linsenelementen in 13 Gruppen und bedient ein Brennweitenspektrum von 28 bis 200 mm bei F2,8 bis 3,5.

Die Kamera ist mit einem manuellen Zoomring ausgestattet. Auf Grund der langen Brennweite dürfte das eingebaute Anti-Verwacklungssystem besonders interessant sein, um noch bei schlechten Lichtverhältnissen gute Aufnahmen ohne Stativ hinzubekommen. Je nach Aufnahmesituation können bis zu drei Zeitstufen längere Belichtungswerte erreicht werden.

Die Kamera ist mit einem 1,8-Zoll-LCD mit 118.000 Pixeln sowie einem extrem hochauflösenden elektronischen Sucher mit 922.000 Pixeln ausgestattet, der eine variable Bildrate von 30 oder 60 Bildern pro Sekunde erreicht. Der High-Precision-Mode (30 Bilder/Sekunde) nutzt die 922.000 Pixel des Suchers voll aus und eignet sich für Makro- und Porträtaufnahmen. Der Smooth Mode (60 Bilder/Sekunde) reduziert die Auflösung des Suchers, so dass Fokussieren von bewegten Objekten erleichtert wird. Die Belichtungszeiten liegen zwischen 1/4.000 und 30 Sekunden.

Minolta DiMAGE A2
Minolta DiMAGE A2
Das schon in der DiMAGE A1 verwandte 11-Punkt-AF-System mit seinem mittleren Kreuzsensor wird auch hier verwendet. Darauf basierend wird das neue 3D-AF-Prädiktionssystem aktiv, wenn es darum geht, auch unterschiedlichste Bewegungsrichtungen des Motivs für die Scharfeinstellung zu erfassen. Die kontinuierliche Scharfeinstellung bleibt in Aktion, solange sie über den Sensor am Kameragriff aktiviert ist.

Der flexible Fokuspunkt (FFP) kann direkt mit der Spotbelichtungsmessung kombiniert werden, um eine gezielte Belichtungs- und Schärfemessung auf das wichtigste Bilddetail zu legen. Mit der DMF-Funktion (Direct Manual Focus) kann bei der DiMAGE A2 ein direkter, manueller Schärfeeingriff vorgenommen werden. Nachdem das Objekt fokussiert und die Schärfe gespeichert wurde, kann diese manuell - für eine kreative Schärfegestaltung - beeinflusst werden.

Mit der neuen Kleinbildeinstellung wird das gewohnte Seitenverhältnis von 3:2 beibehalten. Dies erlaubt Bildkompositionen, wie man sie von herkömmlichen Spiegelreflex-Kleinbildkameras gewohnt ist. Dies ist allerdings nur bei einer Auflösung von 3.264 x 2.176 Pixeln möglich. Die Serienbildfunktion kann bei einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln bis zu sieben Bilder pro Sekunde und in der vollen Auflösung bis zu 2,7 Bildern pro Sekunde schießen.

Kleine Bildmanipulationen bzgl. Belichtung, Kontrast und Farbsättigung können vor der Aufnahme abgestimmt werden. Darüber hinaus verfügt die DiMAGE A2 über zusätzliche Filterfunktionen wie einen S/W-Modus, Farbverstärkung und Solarisation. Der eingebaute Blitz beleuchtet zwischen 0,5 und 3,8 m des Raumes.

Filmsequenzen können mit einer Auflösung von 544 x 408 Pixel und einer Bildrate von 30 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Die Kamera ist mit einem USB-2.0-Anschluss sowie einem Videoausgang ausgestattet und PictBridge-kompatibel. Als Zubehör gibt es einen 0,8fach-Weitwinkel- und einen 1,5fach-Tele-Konverter, die den Brennweitenbereich von 22,4 bis 300 mm ausdehnen.

Die DiMAGE A2 speichert auf Compact Flash (Microdrive-kompatibel), misst 117 x 85 x 114 mm und wiegt leer 565 Gramm. Sie soll ab März 2004 für ca. 1.100,- Euro in den Handel kommen.  (ad)


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