Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0401/29279.html    Veröffentlicht: 15.01.2004 09:53    Kurz-URL: https://glm.io/29279

Intel kann Gewinn verdoppeln

Pentium-M-Nachfolger Dothan macht Probleme

Intel meldet für das vierte Quartal 2003 einen Umsatz von 8,74 Milliarden US-Dollar, damit liegt der Umsatz um 12 Prozent über dem Wert des Vorquartals und 22 Prozent über dem Wert des vierten Quartals 2002. Damit markiert das vierte Quartal 2003 das umsatzstärkste Quartal in Intels Firmengeschichte. Probleme bereitet Intel derweil der kommende Notebook-Prozessor alias "Dothan".

Der Gewinn kletterte gegenüber dem vorhergehenden Quartal um 31 Prozent auf 2,17 Milliarden Dollar und liegt damit 107 Prozent über dem des Vergleichsquartals in 2002. Der Gewinn pro Aktie liegt bei 0,33 Dollar, 32 Prozent über dem des Vorquartals und 106 Prozent über dem Wert des vierten Quartals 2002.

"Wir beendeten das Jahr sehr positiv und erzielten ein Rekordergebnis durch einen anhaltend hohen Bedarf der Schwellenmärkte und eine sich erholende Nachfrage in den etablierten Märkten. Unsere signifikanten Investitionen in den Aus- und Umbau unserer Fabriken als auch die Ausgaben für Forschung und Entwicklung über die letzten Jahre resultierten in Rekordauslieferungen von Mikroprozessoren in diesem Jahr", so Craig R. Barrett, Chief Executive Officer von Intel. Auch in 2004 will Intel zweistellig wachsen.

Im Gesamtjahr 2003 verbuchte Intel einen Umsatz von 30,14 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von 5,64 Milliarden US-Dollar. Im Jahr 2002 konnte Intel 26,76 Milliarden US-Dollar umsetzen und erzielte dabei einen Gewinn von 3,1 Milliarden US-Dollar.

Den größten Umsatzanteil macht dabei die Region Asien/Pazifik (ohne Japan) aus, gefolgt von Amerika, Europa und Japan.

Für das erste Quartal 2004 erwartet Intel einen Umsatz zwischen 7,9 und 8,5 Milliarden Dollar. Die Bruttogewinnmarge soll im ersten Quartal 2004 etwa 60 Prozent vom Umsatz betragen. Die Bruttogewinnmarge für das komplette Jahr 2004 soll mit etwa 62 Prozent über den 57 Prozent für das Jahr 2003 liegen.

Derweil hat Intel aber offenbar Probleme mit seinem neuen Notebook-Prozessor "Dothan", der dem Pentium M nachfolgen soll. Dothan soll Intels erster Notebook-Prozessor werden, der in einem 90-Nanometer-Prozess gefertigt wird. Sollte der Chip eigentlich im Februar auf den Markt kommen, peilt Intel nun das zweite Quartal an. Auf Grund eines Fehlers im Chip sei ein neues Stepping notwendig geworden.  (ji)


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