Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0311/28512.html    Veröffentlicht: 17.11.2003 09:22    Kurz-URL: https://glm.io/28512

Gericht: Microsoft verletzte vorsätzlich SPX-Patente

62,3 Millionen US-Dollar Schadensersatz zugesprochen

Eine Jury an einem US-Bezirksgericht in Virginia hat einer Tochterfirma des Software-Unternehmens SPX 62,3 Millionen US-Dollar Schadensersatz zugesprochen. Microsoft habe vorsätzlich ein Patent der Firma Imagexpo verletzt.

Das Patent, das sich auf ein Echtzeit-Konferenzsystem-Element bezieht, hatte Microsoft nach Ansicht der Jury in Netmeeting-Produkte eingebaut. Es geht dabei um eine Whiteboard-Funktion, mit der man Zeichnungen kollaborativ bearbeiten kann, um beispielsweise Skizzen auszutauschen. Die Klage wurde im Oktober 2002 eingereicht.

Das Gericht muss allerdings noch einige zusätzliche Entscheidungen treffen, die sich noch auf die Höhe des Schadensersatzes auswirken können, teilte SPX Imagexpo mit.  (ad)


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