Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0311/28326.html    Veröffentlicht: 05.11.2003 09:22    Kurz-URL: https://glm.io/28326

IBM entwickelt Armbanduhr zur Patientenfernüberwachung

Medizinische Informationen mobil melden

IBM-Forscher haben gemeinsam mit verschiedenen Herstellern von medizintechnischen Geräten und Mobiltelefonen einen Prototypen entwickelt, der medizinische Informationen in Echtzeit liefert. Via Fernüberwachung kontrolliert das Gerät die Vitalfunktionen des Patienten wie Blutdruck oder Herzfrequenz und überträgt die Ergebnisse anschließend direkt an den behandelnden Arzt.

Mit dem Einsatz dieses Gerätes soll bei chronisch erkrankten oder frisch operierten Personen nicht nur das Gesundheitsrisiko minimiert, sondern auch die Anzahl der Kontrolluntersuchungen reduziert werden.

Die Lösung beinhaltet unter anderem eine so genannte "intelligente Pillenbox", die mit dem Mobiltelefon des Patienten kommunizieren kann, und einen Blutdruck-Monitor im Format einer großen Armbanduhr.

Die Pillenbox sendet per Bluetooth ein Signal an das Handy, wenn eine Pille aus dem Fach entfernt wurde. Wenn ein Patient seine Dosis einmal vergisst oder auch zu viele Pillen einnimmt, erhält er oder sie ein Signal vom Handy, das die richtige Dosis anmahnt.  (ad)


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