Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0310/28253.html    Veröffentlicht: 31.10.2003 09:32    Kurz-URL: https://glm.io/28253

Deutsche Phonoverbände fordern Einschränkung der Privatkopie

Gerd Gebhardt als Vorsitzender einstimmig wiedergewählt

Die deutsche Musikwirtschaft fordert deutliche rechtliche Einschränkungen des massenhaften Musikkopierens, teilte Gerd Gebhardt, einstimmig wiedergewählter Vorsitzender der deutschen Phonoverbände, im Rahmen der Mitgliederversammlung des Verbandes mit.

"259 Millionen mit Musik kopierte CD-Rohlinge in Deutschland im letzten Jahr sind existenzbedrohend für unsere Mitgliedsfirmen. Das können auch erfolgversprechende Ansätze wie der boomende Absatz von Musik-DVDs, die hoch attraktive Pocket Disc im kleinen Format (3 Inch) und der Musikvertrieb im Internet nicht wettmachen."

Die Mitgliederversammlungen der Phonoverbände wählten außerdem ihre Vorstände. Gerd Gebhardt wurde als Vorsitzender aller drei Verbände einstimmig im Amt bestätigt. Niel van Hoff (EMI) wurde als Nachfolger von Udo Lange in den Vorstand der Deutschen Landesgruppe der IFPI gewählt, dem außerdem als Sprecher der außerordentlichen Mitglieder Konrad von Löhneysen (Ministry of Sound) neu angehört (vorher Helmut König, Thorofon, der für die Branche auch weiterhin koordinierende Aufgaben zur archivarischen Erfassung von Tonträgern wahrnehmen wird). Nach einer selbstgewählten Pause ist Michael Haentjes (edel) wieder Mitglied im Vorstand des Bundesverbandes der Phonographischen Wirtschaft.  (ad)


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