Original-URL des Artikels: https://www.golem.de/0310/27994.html    Veröffentlicht: 17.10.2003 09:24    Kurz-URL: https://glm.io/27994

Notebook-Verkäufe gehen durch die Decke

EMEA-Wachstum von 18,7 Prozent im dritten Quartal 2003

Nach einer Studie des Marktforschungsunternehmens IDC konnten die PC-Verkäufe in der so genannten EMEA-Region (Europe, Middle East, Africa) im dritten Quartal 2003 gegenüber dem Vorjahr um 18,7 Prozent steigen.

Vor allem durch den Preisverfall und den heftigen Konkurrenzkampf der Hersteller haben die Notebook-Verkäufe nach Stückzahlen im Jahresvergleich im abgelaufenen dritten Quartal nach IDC-Untersuchungen gleich um 51 Prozent zugenommen. Der Preisvergleich hat ergeben, dass der durchschnittliche Gerätepreis um 25 Prozent zurückgegangen sei, so dass die Hersteller am hohen Absatzvolumen umsatzbezogen weniger stark partizipieren konnten.

Auch im Desktop-Bereich konnten Zuwächse erzielt werden, die vor allem durch wieder anziehende Ersatzinvestitionen in Unternehmen angestachelt wurden. Der Notebook-Boom habe jedoch in der EMEA-Region maßgeblich zum Absatzwachstum beigetragen.

HP hat im dritten Quartal im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres ein Stückzahlenwachstum von 17,6 Prozent erzielt, wodurch man weiterhin Marktführer sei. Das Notebook-Volumen des Herstellers sei gleich um 60 Prozent gestiegen.

Dell habe ein 30-prozentiges Wachstum erreicht und steht an zweiter Stelle, während Fujitsu Siemens vom Marktanteil den dritten Platz in der EMEA bekleidet. Danach folgt Acer mit einem Wachstum von 55 Prozent und IBM auf dem fünften Platz.  (ad)


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